17.02.2012 | Benefizkonzert brachte ein Rekordergebnis
Das Benefizkonzert zur Unterstützung des Projekts in Wolgograd m Sonntag, 4. März, in der Kirche Unser Lieben Frauen hat die großartige Summe von 2102,23 Euro erbracht. Die Diakonie Bremen dankt für diese Unterstützung. Die Spenden kommen der Sozialarbeit für Arme und Bedürftige der Evangelischen Gemeinde Sarepta zugute.
Zu hören waren die Chöre Swing Affair, Osterholz-Scharmbeck, Sunny Side Up, Achim, Osterchorsteinway, Bremen, Erwachsenenchor Perilis, Lilienthal, und der russische Pianist Evgeny Cherepanov.
Die bisher 19. Aktion Hoffnung für Osteuropa stellt ein Spendenprojekt für arme und bedürftige Menschen in Wolgograd (Russland) in den Mittelpunkt und wurde am Sonntag, 26. Februar, um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Christophorus-Gemeinde Aumund-Fähr, Menkestraße 15, eröffnet.
Zeichen setzen für ein gerechtes Europa: Aufruf zur 19. Aktion „Hoffnung für Osteuropa“
Von einem gerechten Europa sind wir immer noch weit entfernt. Die Schere zwischen reich und arm ist groß – zwischen den reichen und armen Ländern Europas aber auch in den europäischen Staaten selbst. In den Ländern Mittel- und Osteuropas leben große Teile der Bevölkerung nach wie vor in erschreckender Armut. Kranke und Behinderte bleiben häufig ohne ausreichende Unterstützung, eine funktionierende staatliche soziale Sicherung fehlt. Und viele Menschen in Mittel- und Osteuropas leiden unter den negativen Folgen der Finanzkrise noch deutlicher als bei uns.Als Christinnen und Christen sind wir aufgerufen, ein Zeichen für mehr Gerechtigkeit zu setzen und so die Zuwendung Gottes zu den Menschen zu bezeugen. „So lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit“. Das ist die Hoffnung des Propheten Jesaja (Jes. 26,9), die auch an uns gerichtet ist und uns trägt.Bereits seit 18 Jahren ruft die Bremische Evangelische Kirche mit der Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ dazu auf, ein Zeichen zu setzen für ein gerechteres Europa, für ein Europa von Bürgerinnen und Bürgern, die zum Teilen miteinander und zu gegenseitiger Unterstützung bereit sind.In einem Arbeitskreis, den das Diakonische Werk Bremen e.V. koordiniert, organisieren sich Organisationen und Kirchengemeinden, die Kontakte nach Osteuropa pflegen und Projekte unterstützen.Der Arbeitskreis dient dem Austausch über die Projekte, der Weitergabe von „best practice“- Beispielen und der Begegnung von Menschen aus unterschiedlichen Ländern Europas. Zugleich legt er der Arbeitskreis fest, welches Projekt die Spendenmittel der jährlichen Aktion erhalten soll. Im Jahr 2012 werden die Spenden und Kollekten der Erweiterung der Hilfe für Bedürftige, Arme und Kranke durch die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Sarepta in Wolgograd in Russland zugute kommen.Auch Sie können ein Zeichen setzen, indem Sie mit der Kollekte an Invokavit oder einer Spende die 19. Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ unterstützen. Darum bitten wir Sie sehr herzlich.

