Diakonie weltweit

Weltweite diakonische Hilfe

Neben "Brot für die Welt" gehören zur weltweiten Arbeit der Diakonie die Bereiche Hoffnung für Osteuropa und die Diakonie Katastrophenhilfe. "Hoffnung für Osteuropa" wurde 1994 als Netzwerk der Hilfe gegründet, um mit Spenden beim Aufbau sozialer Strukturen und christlicher Gemeinden zu helfen.
Ein weiteres Anliegen der Aktion ist es, Verständnis für die unterschiedlichen Lebenssituationen und Kulturen in Ost und West zu wecken.

Seit mehr als 50 Jahren unterstützt die Diakonie-Katastrophenhilfe Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und sich nicht aus eigener Kraft aus dieser Notlage befreien können.

Diakonie-Katastrophenhilfe

Seit mehr als 50 Jahren unterstützt die Diakonie-Katastrophenhilfe Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und sich nicht aus eigener Kraft aus dieser Notlage befreien können. Die Hilfe orientiert sich an der Würde des Menschen und ist unabhängig von Religion, Ethnie, Geschlecht und Nationalität.

Ziel der jährlich mehr als 150 Hilfsmaßnahmen ist die Wiederherstellung tragfähiger Lebensbedingungen in den Notgebieten. Die reine Überlebenshilfe mit  der Bereitstellung von Nahrungsmitteln, Unterkünften und medizinischer Unterstützung wird von vorbeugenden Hilfen flankiert. Vorbeugung und Wiederaufbauprogramme sollen dazu beitragen, weitere Katastrophen zu verhindern oder zu begrenzen.

Enge Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort

Die enge Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort und die Mitgliedschaft im weltweiten kirchlichen Netzwerk "Action by churches together" stellt sicher, dass Nothilfe den örtlichen Gegebenheiten angepasst und in den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Kontext der Region integriert wird. Dabei richtet sich die Katastrophenhilfe nach den Bedürfnissen der Opfer und achtet die Würde der Menschen, indem ihr Recht und Brauchtum Berücksichtigung finden. Weitere Informationen ...

Aktuelle Nothilfemaßnahmen der Diakonie-Katastrophenhilfe finden Sie unter der Rubrik "Aktuelles" auf der Startseite.

Spendenkonto: Diakonisches Werk Bremen, Konto 80 38 72 77, Sparkasse in Bremen, BLZ 290 501 01, Stichwort: Katastrophenhilfe

 

Hoffnung für Osteuropa

Fast 20 Jahre sind vergangen, seit in Europa mit dem Verschwinden des "Eisernen Vorhangs" ein Umbruch stattgefunden hat, der das Leben der Menschen in Osteuropa grundsätzlich veränderte.

Mit dem Kollaps der politischen Strukturen brachen auch wirtschaftliche Systeme und soziale Sicherungen zusammen. Vielen Millionen Menschen in den mittel- und osteuropäischen Reformländern geht es heute wirtschaftlich nicht besser, sondern sogar schlechter als in den letzten Jahren der kommunistischen Herrschaft. Sie leben in tiefer Armut und oft im Elend. Leidtragende sind häufig Kinder, Alte, Kranke, Behinderte und kinderreiche Familien.

Aus diesen Gründen wurde "Hoffnung für Osteuropa" 1994 als Netzwerk der Hilfe ins Leben gerufen.
In der Aktion arbeiten

  • das Diakonische Werk der EKD,
  • die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD),
  • einige Freikirchen,
  • das Gustav-Adolf-Werk und
  • der Martin-Luther-Bund zusammen,

um mit Spenden beim Aufbau sozialer Strukturen und christlicher Gemeinden zu helfen.
Ein weiteres Anliegen der Aktion ist es, Verständnis für die unterschiedlichen Lebenssituationen und Kulturen in Ost und West zu wecken.

Schwerpunkte der Aktion

"Hoffnung für Osteuropa" kooperiert mit einheimischen Partnern.
Dabei wird Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. Zu den Projekten, die in den vergangenen Jahren gefördert wurden, zählen Einrichtungen für Straßenkinder, Kinder- und Jugendbegegnungsstätten, Diakonie- und Sozialstationen, Menschenrechtszentren, Altersheime und Kindergärten.

"Hoffnung für Osteuropa" fördert auch die kirchliche Gemeindearbeit und unterstützt die Gemeinden in ihren diakonischen Aufgaben.

Bremer Arbeitskreis Hoffnung für Osteuropa

Der Bremer Arbeitskreis "Hoffnung für Osteuropa" besteht seit 1994. Zu ihm zählen Menschen aus Gemeinden und Organisationen, die Kontakte nach Mittel- und Osteuropa haben. Der Arbeitskreis trifft sich mehrmals im Jahr, um Informationen und Tipps über Hilfsprojekte und die Situation in den Ländern Mittel- und Osteuropas auszutauschen.

Für die jährliche Spendenaktion "Hoffnung für Osteuropa", die immer am Sonntag Invokavit eröffnet wird, wählt der Vergabeausschuss des Arbeitskreises ein Projekt aus, für das Geld gesammelt wird und das in dem betreffenden Jahr im Fokus der Öffentlichkeitsarbeit steht. Die Aktion wird mit einem Rundfunkgottesdienst eröffnet, zu dem auch Gäste aus dem Projekt in Bremen begrüßt werden. Im Anschluss an den Gottesdienst stellen die Gäste das Projekt im Detail vor.

Spendenkonto:
Diakonisches Werk Bremen
Konto 114 50 44
Sparkasse Bremen
BLZ 290 501 01

Das aktuelle Bremer Projekt: Unterstützung für Kranke, Behinderte und Arme in Wolgograd (früher: Stalingrad)

Immer mehr verzweifelte und total verarmte Menschen bitten die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Sarepta in Wolgograd um eine Unterstützung zum Kauf von überlebenswichtigen Medikamenten. Dafür möchte die Kirchengemeinde Sarepta einen Notfond anlegen.

Viele Alte und Kranke leben allein und können ihre Wohnung nicht mehr verlassen, um sich selbst zu versorgen. Für sie hat die Gemeinde einen ehrenamtlichen Besuchsdienst eingerichtet. Die Mitarbeitenden des Besuchsdienstes verrichten auch kleine Hilfeleistungen und versorgen die Menschen mit dem Nötigsten, was fehlt. Auch dafür ist die Einrichtung eines Notfonds wichtig.

Die Gemeinde Sarepta unterhält auch Kontakte zu einem staatlichen Heim für behinderte Jugendliche. Dafür wurde im Rahmen von „Hoffnung für Osteuropa“ in Bremen 2010 gesammelt und den Kindern konnten warme Kleidung, Windeln, Schulmaterial und Haushaltsutensilien gekauft werden.

Obwohl die Gemeinde Sarepta selbst nur 200 Mitglieder stark ist, betreibt sie neben einer intensiven Kinder- und Jugendarbeit vorbildliche Nothilfe für Kranke, Behinderte und Mittellose in ihrem Stadtteil.

Die Gemeinde Sarepta wurde 1765 von den Herrnhutern gegründet und war bis zur Schließung 1936 durch Stalin die geistliche Heimat der Wolgadeutschen. Seit 1991 finden wieder Gottesdienste auf russisch und deutsch statt. Die Gottesdienste und die Gemeinschaft der Gemeinde sind gerade in der heutigen Zeit eine Kraftquelle für die verschiedenen Dienste der Ehernamtlichen an den Verarmten, Kranken und Behinderten.






Hoffnung für Osteuropa        Weitere Informationen:
Konto 114 50 44             Diakonisches Werk Bremen e.V.
Sparkasse Bremen              Angela Hesse, Tel. 0421-16 38 40
BLZ 290 501 01             Hesse@diakonie-bremen.de




Bremer Partnerschaften mit Osteuropa/Freundeskreis Schäßburg

Partnerschaft mit Schäßburg in Rumänien

Die Bremer Diakonie unterstützt deutschstämmige Rumänen in Schäßburg und organisiert Hilfe für das dortige kleine Altenheim Pflegenest.
Nach dem Sturz des Diktators Ceausescu im Jahr 1989 und dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ siedelten viele junge deutschstämmige Rumänen nach Deutschland über. Zurück blieben in der Regel alte und kranke Menschen, die sich diesen Schritt nicht zutrauten oder in ihrer Heimat bleiben wollten. Diese leben aufgrund mangelnder staatlicher Versorgung oft sehr einfach in ihren Häusern ohne Strom und Wasser.

Die Kirchengemeinde Schäßburg (Sighisoara) in Siebenbürgen beschloss gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Bremen, diesen Menschen zu helfen und gründete 1994 ein Pflegeheim mit fünf Plätzen, das „Pflegenest“.

Die älteren Menschen im Kirchenbezirk haben das Angebot gern angenommen. Manche Alte wollten aber ihr Zuhause nicht verlassen. Für sie wurden  „Essen auf Rädern“, ein Wäschedienst und die ambulante Pflege für die mobile Versorgung ins Leben gerufen.

In dem 2003 auf acht Plätze erweiterten Pflegenest herrscht eine achtsame und familiäre Atmosphäre. Direkt neben der Kirche mitten im Herzen Schäßburgs sind die Bewohner gut in die Gemeinde integriert. Auch wenn sie bettlägerig sind, können sie das Markttreiben, die Kirchenbesucher, die Kinder auf dem Schulweg, kurz „das Leben draußen“ miterleben. Die Leiterin Erika Duma achtet bei ihrem Personal darauf, dass es sich um ausgebildete Kräfte handelt. Viele wurden in der Altenpflegeschule in Hermannstadt (Sibiu) nach EU-Standard ausgebildet.

Da es in Rumänien auch zwei Jahre vor dem EU-Beitritt nur eine einzige und staatliche Krankenversicherung gibt, zu der nur wenige Menschen Beiträge entrichten können, ist das Pflegenest immer noch auf Hilfe aus Deutschland angewiesen. Die Löhne sind in den vergangenen Jahren um das Zehnfache gestiegen, die Preise natürlich auch. Das Diakonische Werk unterstützt das Pflegenest finanziell. Das Geld muss durch Spenden aufgebracht werden. Sie können dabei mit Spenden oder der Mitgliedschaft im "Freundeskreis Schäßburg" helfen.

Machen Sie mit im "Freundeskreis Schäßburg"

Zur Finanzierung der Kosten für das Pflegenest wurde im Mai 2005 den „Freundeskreis Schäßburg im Diakonischen Werk Bremen“ gegründet.
Der Freundeskreis berät mit dem Diakonischen Werk über die Verwendung der Spendengelder und wird regelmäßig über die Situation und das Geschehen im Pflegenest informiert.

Die Mitglieder verpflichten sich, einen selbst bestimmten festen Jahresbeitrag zu entrichten und ermöglichen so den Weiterbetrieb des Pflegenestes. Natürlich sind auch einmalige Spenden willkommen.

Unser Spendenkonto:

Diakonisches Werk Bremen
Konto 106 17 12
Sparkasse in Bremen
BLZ 290 501 01

Stichwort: Pflegenest

Spendenkonten

Hoffnung für Osteuropa
Kontonummer: 114 50 44

Diakonie-Katastrophenhilfe
Kontonummer: 80 38 72 77

Pflegenest Schäßburg
Kontonummer: 106 17 12
(Stichwort Pflegenest)

Bankverbindung für alle Konten
Die Sparkasse in Bremen
BLZ: 290 501 01