
- Die Frauen in Burkina Faso treffen sich am Brunnen, um Wasser für die Feldarbeit zu schöpfen. Foto: Angela Hesse
Brot für die Welt wurde 1959 als Aktion der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit gegründet. Brot für die Welt wird von allen evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland getragen. Die Geschäftsführung nimmt das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche Deutschlands in Stuttgart wahr. In den meisten landeskirchlichen Diakonischen Werken arbeiten Brot-für-die-Welt-Beauftragte, die für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie das Sammeln der Spenden zuständig sind. In Bremen liegt diese Aufgabe bei Angela Hesse. Mehr...
Ziel von Brot für die Welt ist es, einen Beitrag zur Überwindung von Hunger, Armut und sozialer Not in den so genannten Entwicklungsländern zu leisten. Mit jährlich mehr als 1200 Projekten und Programmen leistet Brot für die Welt gemeinsam mit Partnerorganisationen in Übersee Hilfe zur Selbsthilfe. Neben den konkreten Hilfsprojekten gewinnt aufgrund der weltweiten wirtschaftlichen Zusammenhänge das Eintreten für die Rechte der Benachteiligten eine immer stärkere Bedeutung. In einem internationalen Netzwerk werden fachspezifische Dialoge geführt und Lobbyarbeit betrieben. Dabei ist das Leitmotiv: Den Armen Gerechtigkeit! Es ist genug für alle da!
Die 50. Aktion Brot für die Welt steht unter dem Motto: "Es ist genug für alle da". Mit dieser Aussage weist die Organisation darauf hin, dass in unserer Welt niemand hungern bräuchte, wenn die Ressourcen gerecht verteilt wären.
Brot für die Welt möchte mit dem Motto dieser Aktion und der neuen Kampagne " Keiner is(s)t für sich allein" - siehe unter Kampagnen- ein neues Qualitätsbewusstsein fördern. Qualität bedeutet für uns nicht nur, dass Lebensmittel gesund sind und gut schmecken. Globale Qualität heißt auch, dass bei Anbau und Weiterverarbeitung von Produkten soziale und ökologische Mindeststandards berücksichtigt werden.