Kinder- und Jugendhilfe
Kinder und Jugendliche haben unterschiedliche Startbedingungen ins Leben. Die Diakonie, der soziale Dienst der evangelischen Kirchen, bietet ein breites Spektrum an Hilfen, damit sich Heranwachsende entsprechend ihrer Begabungen entwickeln und bilden können.
Verschiedene Probleme können das Leben von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen. Mal gibt es Schwierigkeiten in der Familie; mal sorgen schlechte Noten oder fehlende Schulabschlüsse für einen Mangel an Perspektiven; mal schmälern Erfahrungen mit Gewalt und Drogen die Entfaltungsmöglichkeiten. Die Kinder- und Jugendhilfe der Diakonie begleitet die Kinder und Jugendlichen während Krisen und unterstützt sie und ihre Familien dabei, die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten zu entdecken. Das Vertrauen zu den jungen Menschen ist dabei die Basis der Hilfe. Die Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht.
Die Jugendhilfe umfasst Schulsozialarbeit, sozialpädagogische Familienhilfe, intensive Einzelbetreuung, Erziehungsbeistand, soziale Gruppenarbeit, Erzieherische Hilfen und Erziehungsberatung. Zudem hilft die Jugendberufshilfe beim Nachholen von Schulabschlüssen und bietet Ausbildungsplätze.
Bei ihrem Engagement für die jungen Menschen ist die Diakonie mit anderen Institutionen wie z.B. den Schulen vernetzt. Ihr Angebot steht allen Kindern und Jugendlichen offen – unabhängig von Herkunft, Glaube und Weltanschauung. Ziel ist es, möglichst schon zu unterstützen, bevor Krisen eskalieren.
Die Jugendhilfe ist das größte Arbeitsfeld der Diakonie. Sie hat eine 200-jährige Tradition in der evangelischen Kirche. Heute bietet die Diakonie mit ihren bundesweit 11 500 Angeboten knapp 590 000 Plätze in der Jugendhilfe an.
Die diakonische Kinder und Jugendhilfe blickt in Bremen auf eine lange Tradition zurück. Kinder und Jugendliche werden dezentral in den Stadtteilen mit unterschiedlichen pädagogischen Angeboten unterstützt.
St. Petri Kinder- und Jugendhilfe
"St. Petri Kinder- und Jugendhilfe" betreut Kinder und Jugendliche in Wohngruppen an der Sudwalder Straße in Osterholz sowie in mehreren Stadtteilen Bremens.
Auch die heilpädagogischen Tagesgruppen sind dezentral organisiert. Flexiblen Hilfen und sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) bieten sowohl Kindern und Jugendlichen als auch ihren Familien Unterstützung vor Ort, jeweils angepasst an individuelle Problematiken und Lösungsmöglichkeiten.
Diagnostik, therapeutische Hilfen und therapeutisches Reiten ergänzen und unterstützen die individuellen und gruppenbezogenen Betreuungsarrangements.
Väter und Mütter werden durch Elternschulungen in der Bewältigung des Erziehungsalltages unterstützt.
Für die stadtteilbezogene Betreuung und offene Kinder- und Jugendarbeit im Bremer Osten stehen die heilpädagogischen Tagesgruppen, der St. Petri Hort in Tenever, das alkoholfreie Jugendcafe, die Sportstation "fit-point" in der Halle für Bewegung, der Kinderbauernhof sowie die Jugendhäuser in Hemelingen und Osterholz zur Verfügung.
Gerade ein Stadtteil wie Tenever, multikulturell und extrem dicht bebaut, braucht ungewöhnliche Einrichtungen und Angebote mit hohem Aufforderungscharakter, beispielsweise die mobile Sportstation "fit-point", eine Skateranlage und den Kinderbauernhof Tenever, wo sich die St. Petri Kinder- und Jugendhilfe mit engagiert.
Gemeinsam mit dem Amt für Soziale Dienste und dem Senator für Bildung und Wissenschaft wurde ein besonderer außerschulischer Lernort aufgebaut: der Fahrradpark Tenever, gedacht für Jungen, die den Schulbesuch vermeiden.
Neben einer Kinder- und Jugendwohngruppe, einer Jugendwohngemeinschaft und einer heilpädagogischen Tagesgruppe ist St. Petri in Hemelingen mit flexiblen Hilfen und einer Kooperation mit dem Haus der Familie mit Sozialer Gruppenarbeit und zwei Spielkreisen präsent.
Mit dem Freizeit- und Tagungshaus Maria Buck in Seebergen steht stadtnah ein Haus für Freizeiten wie jedoch auch für Tagungen und Fortbildungen zur Verfügung.
St. Petri Kinder- und Jugendhilfe
Sudwalder Straße 3
28307 Bremen
Tel.: 0421 / 427950
Fax: 0421 / 4279516
info@stpetribremen.de
www.stpetribremen.de
Stiftung Alten Eichen
Vor mehr als 400 Jahren wurde Alten Eichen als Waisenhaus gegründet und ist seitdem fester Bestandteil der sozialen Arbeit in Bremen. Alten Eichen ist eine moderne Jugendhilfeeinrichtung mit differenzierten Angeboten im stationären und ambulanten Bereich.
Zum Angebot zählen unter anderem:
- Jugendwohngruppen
- familienanaloge Gruppen
- heilpädagogische Gruppen
- mobile Betreuung
- Familien-Krisendienst
Stiftung Alten Eichen von 1596
Horner Heerstraße 19
28359 Bremen
Tel.: 0421 / 204620
Fax: 0421 / 2046299
www.alten-eichen.de
Diakonische Jugendhilfe Bremen gGmbH
Zwei traditionsreiche Bremer Stiftungen bündeln ihre Kräfte: Zum 1.Januar 2011 hat die Diakonische Jugendhilfe Bremen gemeinnützige GmbH i.G. ihre Arbeit aufgenommen. Zu den Angeboten gehören die Mobile Betreuung Bremen, die Erziehungsstellen, der Bremer Familienkrisendienst, DAS Familiennetz und die Lebensgemeinschaft Hof Grasdorf.
Die Einrichtung betreut dabei rund 20 Kinder und Jugendliche in stationären Angeboten und 25 Kinder in Erziehungsstellen. Über die Familienhilfen des DAS Familiennetz begleiten die Familienhelferinnen rund 80 Familien, vorwiegend im Bremer Norden und Westen, aber auch in Osterholz-Scharmbeck. Der Bremer Familien Krisendienst unterstützt Familien in akuten Krisensituationen.
Gesellschafter der Diakonischen Jugendhilfe Bremen sind die Stiftung St. Petri Waisenhaus von 1692 in Bremen und die Stiftung Alten Eichen von 1596. Die Einrichtung ist Mitglied im Diakonischen Werk. Ihre Zentrale, direkt hinter dem Bahnhof, hat sie im Plantagenhof in Findorff. In den Räumlichkeiten befinden sich neben der Verwaltung, Geschäftführung und dem Bremer Familien Krisendienst auch Räumlichkeiten für Mitarbeiterfortbildungen und Teamtage.
Mit der Neugründung der neuen Gesellschaft verfolgen die beiden Stiftungen das Ziel ihre gute Kooperation in den letzten Jahrzehnten auszubauen und ihre Kräfte zu bündeln. In die neue Gesellschaft wurden zunächst primär die Leistungsangebote überführt, die in Trägergemeinschaften erbracht werden oder deren Standorte sich außerhalb von Bremen befinden. Bei der Mobilen Betreuung (MOB) kooperiert der Träger etwa mit dem Deutschen Roten Kreuz und dem AfJ e.V.. Beim Verbund Bremer Erziehungsstellen kann der Träger auf eine jahrelange Zusammenarbeit mit dem Hermann-Hildebrand-Haus und dem St. Theresienhaus zurück blicken. Bei DAS FAMILIENNETZ kooperiert die Gesellschaft mit dem Kriz e.V. und dem Deutschen Roten Kreuz.
Die neue Gesellschaft wird auch in Zukunft eng mit ihren Muttereinrichtungen St. Petri Kinder- und Jugendhilfe (www.stpetribremen.de) und Alten Eichen - Perspektiven für Kinder- und Jugendliche (www.alten-eichen.de) zusammenarbeiten und auch hier weiter darauf setzen ihre Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendlichen und deren Familien auszutauschen und den jeweiligen Bedürfnissen der Familien anzupassen.
Die pädagogischen Leiter und Geschäftsführer Cornelia Bein, Wilfried Möhlmann und Bernd Schmitt freuen sich darauf zusammen mit den 50 Pädagogen und Pädagoginnen neue Impulse für die Zusammenarbeit der beiden diakonischen Jugendhilfeeinrichtungen Alten Eichen und St. Petri geben zu können um dabei auch auf die langjährigen Erfahrungen der beiden Träger zurück greifen zu können.
Diakonische Jugendhilfe Bremen
gemeinnützige GmbH i.G.
Findorffstraße 22-24
28215 Bremen
Tel.: 0421-696675-0
www.jub-bremen.de
Mutter- Kindhaus der christlichen Elterninitiative
Zu den Angeboten der Initiative gehören ein Mutter-Kind-Haus, Kinderbetreuung sowie eine Beratungsstelle. Das Mutter-Kind-Haus war vor einem knappen Vierteljahrhundert mit drei Wohnungen an der Hemmstraße gestartet. Heute bietet die diakonische Einrichtung in zwei Gebäuden Wohnungen für 15 junge Frauen mit ihren Kindern. Alle Frauen, die zumeist über das Jugendamt an die diakonische Einrichtung verwiesen werden, beziehen mit ihrem Kind eine eigene Wohnung in dem Komplex. Sie werden von insgesamt fünf Sozialpädagoginnen und einer Erzieherin individuell abgestimmt auf die eigenen Probleme betreut.
Ziel ist, dass die jungen Frauen, die derzeit bis zu drei Jahren in der Einrichtung leben können, in dieser Zeit Selbstbewusstsein entwickeln, regelmäßige Strukturen einüben und nach Möglichkeit Schulabschlüsse nachholen. Die Frauen sollen langsam an die Berufsfähigkeit herangeführt werden.
Hemmstraße 152, 28215 Bremen
Tel.: 0421/ 37 10 22
Fax: 0421/ 3 79 89 45
cei-bremen@ewetel.net
Christlicher Verein Junger Menschen (CVJM)

Eigentlich ist der CVJM Bremen der älteste CVJM der Welt, sogar älter als der eigentliche CVJM, welcher 1844 von George Williams in London gegründet wurde. Das klingt etwas verwirrend, aber wir Bremer berufen uns auf das Jahr 1834. In diesem Jahr gründeten die in der Bremer Stephani-Gemeinde arbeitenden Pastoren Mallet und Treviranus den "Bremer Hülfsverein für Jünglinge".
"Menschen eine Alternative zur Kneipe bieten, wo sowieso nur das sauber verdiente Geld wieder ausgegeben wird", dass war die Idee und so wurden Räumlichkeiten angeboten, in denen sich Menschen treffen konnten, Zeitungen und Illustrierte lesen und sich unterhalten konnten. Ihnen begegnete das Wort Gottes in ganz unterschiedlicher Form.
Eigentlich ist es heute noch genau so. Nur die Angebote sind breiter geworden und auf die Bedürfnisse der Menschen heute abgestimmt.Birkenstraße 34, 28195 Bremen
Tel.: 0421/ 1 69 12 93
Fax: 0421/ 1 65 48 32
info@cvjm-bremen.de
www.cvjm-bremen.de




