Bremer Diakonie ist Partner der Initiative Pro Arbeit

05.07.2013

Die Bremer Diakonie ist Partner der Initiative Pro Arbeit. Diese engagiert sich gegen Arbeitsllosigkeit und setzt sich für öffentlich geförderte Beschäftigung ein. Lang anhaltende Arbeitslosigkeit ist in Deutschland die Hauptursache für Armut.

Keinen Job zu haben, bedeutet fu?r viele: kaum Geld, keine Perspektive, kein Selbstbewusstsein. Mal kurz einen Kaffee trinken oder ins Kino gehen: Was fu?r die meisten im Alltag selbstverständlich ist, können sich die Betroffenen nicht mehr leisten. Sie sind arm, weil sie keine Arbeit haben. Schon lange nicht mehr.

Je nach Auslegung schwanken die Zahlen der Langzeitarbeitslosen zwischen ca. 130.000 und 440.000, die auch in absehbarer Zeit keine Chance auf dem regulären Arbeitsmarkt haben: Sie sind zu alt, haben psychische oder gesundheitliche Probleme, körperliche Einschränkungen, fehlende Bildungsabschlu?sse, oder, oder, oder ...
Sie werden mitsamt ihren Familien von der Gesellschaft ausgegrenzt, fallen in soziale Isolation, flu?chten sich nicht selten in Alkohol oder werden depressiv. Je länger sie arbeitslos bleiben, desto geringer werden die Chancen, wieder einen Job zu finden. Sie stehen vor dem nichts.

Pro Arbeit will diese Entwicklung  nicht hinnehmmen: "Unser christliches Selbstverständnis verlangt, dass wir uns gerade den Menschen zuwenden, die am Rande unserer Gesellschaft leben. Darum wurde die „Initiative pro Arbeit“ von der Diakonie ins Leben gerufen. Wir setzen uns dafu?r ein, dass langzeitarbeitslose Menschen durch öffentliche Förderung wieder eine Perspektive erhalten. „Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren“ lautet die Devise und „Hilfe zur Selbsthilfe“ die Strategie."
 
Das Ziel ist es, die Betroffenen mit einer öffentlich geförderten Beschäftigung Schritt fu?r Schritt an den regulären Arbeitsmarkt heranzufu?hren und sie wieder an der Gesellschaft teilhaben zu lassen. Weniger gesellschaftliche Ausgrenzung, weniger Armut: Die „Initiative pro Arbeit“ eröffnet gute Perspektiven – denn öffentlich geförderte Beschäftigung ist mehr wert. Fu?r jeden Betroffenen und fu?r die gesamte Gesellschaft.