Diakonie baut ein Haus aus Türen auf der Weltausstellung der Reformation

06.12.2016

Mit der Kampagne "Türen öffnen. Gerechtigkeit leben" beteiligt sich die Diakonie am Reformationsjubiläum.

Bundesweit sind diakonische Einrichtungen eingeladen, mit Mitarbeitenden, Klienten und Bewohnern gemeinsam Türen zu gestalten und auf diesen Türen anzuschlagen, wie es um die Gerechtigkeit steht. "Zahlreiche Türen auf www.diakonie2017.de zeugen vom Engagement der Diakonie für Gerechtigkeit. Gerechtigkeit ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine leuchtende Vision für die Arbeit der Diakonie", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie.

Höhepunkt der Kampagne ist die Errichtung eines so genannten TürHauses auf dem Kirchplatz in Lutherstadt Wittenberg. Aus Türen, die im Rahmen der Kampagne gestaltet wurden, wird eine begehbare dreistöckige Installation errichtet. Das "TürHaus" wurde vom Düsseldorfer Architekten Martin Ritz-Rahman entworfen.

Gebaut wird das Haus aus Türen vom Sozialunternehmen Neue Arbeit, ein gemeinnütziges Unternehmen der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart. Das Sozialunternehmen bietet in der Region Stuttgart Arbeitsperspektiven durch Beschäftigung, Integration, Qualifizierung und Vermittlung.

Die Türen, die das "TürHaus" präsentieren wird, werden durch eine Jury Anfang März 2017 ausgewählt. Zur Jury gehören Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, Ulrich Lilie, Präsident Diakonie Deutschland, Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Johanna Will-Armstrong, Vorstand der v.
Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und Martin Ritz-Rahman, mrr architekten Düsseldorf. Türen, die in die Auswahl für den Türenturm kommen, können bis zum 28. Februar 2017 eingereicht werden.

"Mit dem "TürHaus" präsentiert sich die Diakonie mit dem Engagement der ehrenamtlich und hauptamtlich Mitarbeitenden als eine leistungsstarke zivilgesellschaftliche und gestaltende Kraft", betont Lilie.