40 Millionen Menschen in Südasien von Flut betroffen

05.09.2017

Bremer Landesdiakoniepastor bittet um Hilfen für Nothilfe

Der schwere Monsunregen in Südasien seit Anfang August hat zu massiven Überflutungen und Erdrutschen geführt. Insgesamt sind 41 Millionen Menschen betroffen, Hunderttausende Menschen mussten ihr Zuhause verlassen. Vielerorts ist die Infrastruktur schwer beschädigt. „Die Diakonie Katastrophenhilfe steht den Menschen in Indien, Nepal und Bangladesch gemeinsam mit ihren Partnern während dieser Flutkatastrophe bei“, betont Manfred Meyer, Landesdiakoniepastor und Vorstand des Diakonischen Werks Bremen e.V. Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden auf.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist mit langjährigen Partnerorganisationen, unter anderem über das weltweite kirchliche Netzwerk der ACT Alliance, in den betroffenen Ländern aktiv und leistet überlebenswichtige Soforthilfe. Die Menschen erhalten sauberes Trinkwasser, Nahrungsmittel und Hygieneartikel. Vorrangiges Ziel ist es, Menschenleben zu retten und die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. „Die jährliche Regenzeit ist von großer Bedeutung für die Landwirtschaft und damit für die Versorgung der Menschen. Doch in diesem Jahr sind die Regenfälle deutlich schwerer ausgefallen als üblich und vernichten die Ernten auf den Feldern. Die Lage ist dramatisch“, erklärt Michael Frischmuth, Kontinentalleiter Asien bei der Diakonie Katastrophenhilfe. „Die Diakonie Katastrophenhilfe stützt sich auf ein gewachsenes Netzwerk aus erfahrenen Partnerorganisationen und kann deshalb schnell bei den Menschen sein und ihnen helfen“, so Frischmuth weiter.

Das ganze Ausmaß der Zerstörung ist in den letzten Tagen sichtbar geworden: In Nepal sind ganze Gemeinden von der Außenwelt abgeschnitten und nur per Helikopter erreichbar. Mehr als 65.000 Häuser wurden zerstört und Straßen, Brücken, Schulen und Krankenhäuser schwer beschädigt. In einigen Regionen wurden die stärksten Regenfälle seit 60 Jahren gemessen. Inzwischen mussten mehr als 461.000 Menschen ihr Zuhause verlassen – zu groß sind die Schäden an ihren Häusern.
Doch nicht nur die Infrastruktur im Süden des Landes ist schwer beschädigt: Viele Menschen haben ihre Lebensgrundlage verloren. So wurden etwa 80.000 Hektar Ernte zerstört, mehr als 70.000 Nutztiere sind verendet. Diese gilt es nun zu bergen, um die Ausbreitung von Krankheiten zu vermeiden.

Bislang konnte die Diakonie Katastrophenhilfe für Soforthilfe in der Region etwa 400.000 Euro bereitstellen. Die Hilfe kann jederzeit aufgestockt werden. „Die Menschen in Südasien brauchen nun dringend unsere Hilfe. Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet mit ihrer Soforthilfe gemeinsam mit ihren Partnern bereits einen wichtigen Beitrag“, so Meyer. Außerdem steht die Diakonie Katastrophenhilfe auch bereit, um die Hilfe auszuweiten. Dafür werden weiterhin Spenden benötigt.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden:

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin,
Evangelische Bank,
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Fluthilfe Südasien

Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

 

Weitere Informationen bei der Diakonie Katastrophenhilfe >

Zur Fürbitte für die Flutopfer Weltweit >