Diakonie unterstützt Sozialstation in Riga - Benefizkonzert

28.01.2013

Der Bremer Gruppe "Hoffnung für Osteuropa" unterstützt im laufenden Jahr 2013 die Sozialstation der Jesus-Gemeinde in Riga. Auftakt der Spendenaktion ist der Radiogottesdienst an Invokavit, 17. Februar, um 10 Uhr in der Kirche "Unser Lieben Frauen".

Ein Benefizkonzert für die Sozialstation in Riga findet am Sonntag, 10.März, um 17 Uhr ebenfalls in der Kirche "Unser Lieben Frauen" statt. Mitwirken werden J-Capella Chor der Jacobs University Bremen unter Leitung von Rusandra Popescu und der Deutsch-Polnische Chor unter der Leitung von Alice Nowak.


Hoffnung für Osteuropa begründet, warum Lettland in diesem Jahr in den Fokus gerückt wurde:
In Lettland ist es für viele Menschen auch 23 Jahre nach der Wende noch schwer, ausreichend versorgt zu werden, wenn sie arm, alt oder krank sind.
Hier hilft die Ambulante Sozialstation der Jesus-Gemeinde, Partnergemeinde von Unser Lieben Frauen.
In der „Humanitären Sprechstunde“ werden monatlich über 100 Arme und Bedürftige von ehrenamtlich arbeitenden Ärzten und Krankenschwestern behandelt. Für Menschen, die in weiter entfernten Stadtteilen oder Dörfern leben, wurde ein Fahrdienst eingerichtet oder sie werden zuhause von dem engagierten Team besucht. Medikamente und Hilfsmittel wie Rollatoren und Krankenbetten oder auch Nahrungsmittel kommen aus Spenden. Oft wird in der Gemeinde gekocht und ein warmer Mittagstisch angeboten.  Für viele ist das die einzige Möglichkeit an eine warme Mahlzeit zu kommen, weil sie zu Hause zu wenig Koch- und Heizmaterial haben. Die Räumlichkeiten werden von der Jesus-Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt.

Besonders schwer ist die Situation für ehemalige Strafgefangene. Sie haben keine Aussucht auf eine Wohnung oder eine Arbeitsstelle. Sie sind entweder obdachlos oder leben in Bruchbuden mit Außentoilette. Wenn sie keine Wohnung haben, bekommen sie auch keine staatlichen Hilfen, so ist die Jesus-Gemeinde die einzige Stelle, die ihnen hilft.

Wir bitten Sie um Ihre Spenden für diese notwendige Hilfe der Jesus-Gemeinde.
Diakonisches Werk Bremen e.V.
Konto 114 50 44
Stichwort: Riga
Sparkasse Bremen
BLZ 290 501 01

Zeichen setzen für ein soziales Europa


Aufruf zur 20. Aktion „Hoffnung für Osteuropa“

Von einem sozialen und gerechten Europa sind wir immer noch weit entfernt. Die Schere zwischen reich und arm ist groß – zwischen den reichen und armen Ländern Europas aber auch in den europäischen Staaten selbst. In den Ländern Mittel- und Osteuropas leben große Teile der Bevölkerung nach wie vor in erschreckender Armut. Kranke und Behinderte bleiben häufig ohne ausreichende Unterstützung, eine funktionierende staatliche soziale Sicherung fehlt. Und viele Menschen in Mittel- und Osteuropas leiden unter den negativen Folgen der Finanzkrise noch deutlicher als bei uns.

Als Christinnen und Christen sind wir aufgerufen, ein Zeichen für mehr Gerechtigkeit zu setzen und so die Zuwendung Gottes zu den Menschen zu bezeugen. „So lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit“. Das ist die Hoffnung des Propheten Jesaja (Jes. 26,9), die auch an uns gerichtet ist und uns trägt.

Bereits seit 20 Jahren ruft die Bremische Evangelische Kirche mit der Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ dazu auf, ein Zeichen zu setzen für ein gerechteres Europa, für ein Europa von Bürgerinnen und Bürgern, die zum Teilen miteinander und zu gegenseitiger Unterstützung bereit sind.

Im Jahr 2013 werden die Spenden und Kollekten der Arbeit der Ambulanten Sozialstation der evangelischen Jesus-Gemeinde in Riga zugute kommen.

Auch Sie können ein Zeichen setzen, indem Sie mit der Kollekte an Invokavit oder einer Spende die 20. Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ unterstützen. Darum bitten wir Sie sehr herzlich.