Ein neues Gesicht bei Brot für die Welt

03.03.2017

Unsere neue Mitarbeitende stellt sich vor

Heike Heinrichs, genannt Elfi, ist die neue Referentin für Brot für die Welt in Bremen. Die 46-Jährige lebt mit ihren drei Kindern und ihrem Lebenspartner in Bremen-Nord. Dort ist sie seit vielen Jahren bei der Gemeinde St. Martini-Lesum in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung wurde sie auf die halbe Stelle als Referentin für Brot für die Welt aufmerksam – nun ist sie seit 1. März mit zwei halben Stellen beschäftigt. „Das ist für mich ganz ungewohnt, weil ich jetzt zwei verschiedene Einsatzorte habe. Aber ich freue mich darauf, sowohl in der Gemeindearbeit als auch als Referentin für Brot für die Welt Menschen für Themen zu begeistern, die mir am Herzen liegen“, so Heinrichs. Dies sei zum Beispiel das Thema Nachhaltigkeit. „Ich denke, man muss auch über den Rand der Teetasse hinausschauen – schließlich ist man nicht alleine auf der Welt.“
Dieses Motto begleitet Elfi Heike Heinrichs schon ihr Leben lang. Schon als Jugendliche hat sich die gebürtige Nordhessin in ihrer Gemeinde engagiert. Nach ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau war sie sieben Jahre in diesem Bereich tätig. „Aber dann habe ich gemerkt, dass es das nicht für mich ist. Dann bin ich nach Berlin gegangen und habe dort die Ausbildung zur Diakonin begonnen.“ Weitere sieben Jahre war sie dort tätig, bis sie wieder zurück nach Nordhessen ging. Dort engagierte sie sich ehrenamtlich weiter im Konfirmandenunterricht. „Diese Arbeit hat mir schon immer viel Freude gemacht. Daher war ich auch sehr froh, als ich die Stelle bei der Gemeinde St. Martini-Lesum im Bereich Kinder- und Jugendarbeit bekommen habe. Bis heute bin ich dort tätig“, sagt sie. Besonders freue sie sich nun auch, die Themen von Brot für die Welt in die Konfirmandenarbeit einbringen zu können. „Die Gemeinden können mich immer gerne einladen“, betont Heinrichs.
Bremen ist bekanntermaßen wie ein Dorf - natürlich habe sie daher bereits ein großes Netzwerk in der Bremisch Evangelischen Kirche. „Ich freue mich aber auch darauf, dieses Netzwerk auszubauen“, so Heinrichs. „Gerne stelle ich den Gemeinden die Arbeit von Brot für die Welt, aber auch einzelne Projekte vor.“ Sie sei neugierig, wie die Themen in den verschiedenen Gemeinden ankommen und woran die Menschen interessiert sind. Auch sei sie selbst schon auf die Themen von Brot für die Welt gespannt – denn jetzt ganz am Anfang ihrer neuen Tätigkeit stehe vor allem das Einarbeiten in verschiedene Themenbereiche an erster Stelle.
Im Anschluss daran seien das Vernetzen und das Planen von Aktionen als Referentin für Brot für die Welt für sie interessant: „Da heute erst mein dritter Arbeitstag ist, sind wir mit Brot für die Welt am heutigen Weltgebetstag noch nicht mit einer Aktion dabei. Aber ich könnte es mir gut vorstellen, solche Themen zukünftig in den Blick zu nehmen und im nächsten Jahr dabei zu sein.“