Eine offene und demokratische Gesellschaft gestalten

26.01.2015

Die Diakonie Bremen fordert die Politik auf, die Probleme Armut, Bildung, Inklusion, Hilfe für Flüchtlinge und Wohnungsnot weiterhin oder zukünftig noch stärker in den Blick zu nehmen.

 

Wir wünschen uns

Wir, die Diakonie Bremen, wünschen uns eine offene, tolerante und vielfältige Gesellschaft. Wir alle gehören zu Bremen, gehören in diese Welt. Wir sind verschieden – und das ist eine Chance, keine Bedrohung. Wenn wir einander annehmen, respektieren und freundschaftlich begegnen, ist ein wirkliches Miteinander möglich.

 

Wir fragen

Wir fragen: Was machen wir in unserer Stadt konkret dafür, dass jeder mitten in der Gesellschaft sein kann? Was machen wir, damit die Schere zwischen arm und reich in Bremen nicht immer weiter auseinander geht? Was machen wir, damit Menschen, die eine Wohnung suchen, bezahlbaren Wohnraum in Bremen finden? Was machen wir, damit jeder Zugang zu Bildung hat? Was machen wir in Bremen für jene, die als Flüchtlinge in einer Notlage zu uns kommen?

 

Wir verstehen

Wir verstehen, dass Menschen Angst vor dem Unbekannten haben. Wir verstehen auch, dass Menschen Angst vor der Isolation haben. Und wir verstehen, dass Menschen – gerade in Notlagen – Existenzängste haben. Diese Ängste dürfen aber nicht in Hass umschlagen. Die eigenen Ängste, Sorgen und Nöte dürfen sich nicht aus der Verzweiflung heraus gegen andere Menschen richten.

 

Wir fordern

Wir fordern die Politik auf, die genannten Probleme – Armut, Bildung, Inklusion, Hilfe für Flüchtlinge, Wohnungsnot – weiterhin oder zukünftig noch stärker in den Blick zu nehmen. Diese Themen müssen in den nächsten Monaten und Jahren auf der Agenda stehen. Wir fordern, dass die Politik gemeinsam mit Akteuren aus Religionsgemeinschaften, Arbeitnehmer- und Handelskammer, Hochschulen und Universitäten und Wohlfahrtsverbänden Lösungsansätze erarbeitet und diese schließlich auch umsetzt.

Indem wir die Situation der Menschen, die hier und heute Ängste oder Sorgen haben, verbessern, können wir gemeinsam in einer weltoffenen, toleranten und vielfältigen Gesellschaft, die Zukunftsperspektiven bietet, leben.

Dafür setzen wir uns ein.