Ergebnis der Freimarktsammlung von Brot für die Welt

11.12.2015

Mehr als 10.000 Euro haben die Freiwilligen am Eingang der Bürgerweide gesammelt

Zum Freimarkt gehört sie einfach dazu: Die Freimarktsammlung von Brot für die Welt. Auch in diesem Jahr haben wieder zahlreiche Ehrenamtliche dabei geholfen, die insgesamt 10.033,16 Euro am Eingang der Bürgerweide zu sammeln. Die  Kreuzgemeinde hatte bereits vorab das Projekt ausgewählt, dass nun die mehr als 10.000 Euro (ohne Abzüge) erhalten wird: „Gitarren statt Gewehre“ setzt sich für die Ausbildung ehemaliger Kindersoldaten in der Demokratischen Republik Kongo ein.

„Ich bin sehr dankbar, dass sich seit Jahren so viele Ehrenamtliche engagieren und bei Wind und Wetter auf dem Freimarkt stehen, um diese wichtige Sammlung zu unterstützen“, sagt Landesdiakoniepfarrer und Geschäftsführer des Diakonischen Werks Bremen Manfred Meyer. Auch danke er jedem einzelnen Spender, der Geld in die Dosen von Brot für die Welt gesteckt hat. Jeder Betrag zählt – denn gemeinsam wurde so das tolle Spenden-Ergebnis von mehr als 10.000 Euro für „Gitarren statt Gewehre“ erreicht.  
Er selbst hat ebenfalls für den guten Zweck gesammelt. Gemeinsam mit Renke Brahms, Schriftführer in der Bremischen Evangelischen Kirche und Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland, hat er am Eingang des Freimarkts mit der Brot-für-die-Welt-Sammeldose gestanden  „Wir wollten durch unsere Mitwirkung auch auf das Friedensprojekt in einem immer noch von Unruhen und Krieg bedrohten Land aufmerksam machen“, so Meyer. Es sei wichtig, dieses soziale Projekt von Brot für die Welt zu unterstützen, da es sich für einen „Frieden ohne Waffen“ einsetzt.  

Zehntausende Kinder wurden in den letzten zwanzig Jahren im Ost-Kongo zum Dienst an der Waffe gezwungen. Ein Ausbildungszentrum der Baptisten ermöglicht einigen von ihnen einen Neustart im zivilen Leben. Das Ausbildungszentrum wurde 1982 von der Gemeinschaft der Baptisten in Zentralafrika (CBCA) gegründet. Es bietet Ausbildung und Qualifizierung in 19 Berufsfeldern an, unter anderem im Gitarrenbau. Brot für die Welt setzt sich dafür ein, dass möglichst viele Menschen Zugang zu guter Bildung bekommen, denn Bildung ist die Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung. Um wirkungsvoll zu helfen, arbeitet Brot für die Welt vor Ort eng mit erfahrenen, einheimischen Partnern – oft kirchlichen oder kirchennahen Organisationen – zusammen.