Eröffnung der Ausstellung des inklusiven Lernprojekts „Längengrad Plus“

06.11.2014

Die Ergebnisse des inklusiven Lernprojekt „Längengrad Plus – Menschen und Tier“ werden im Rahmen einer Ausstellung im Café Gabriely, Otto-Brenner-Allee 44/46, präsentiert.

Bei diesem von der Aktion Mensch geförderten Projekt hat  es die Diakonie Bremen Menschen mit und ohne Behinderung ermöglicht, das Leben an verschiedenen Orten entlang des Nord-Süd-Längengrades kennenzulernen. Dabei sind sowohl Kunstobjekte als auch Fotos entstanden, die bei der Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 19. November, ab 16.30 Uhr erstmals in einer gemeinsamen Ausstellung präsentiert werden.

Die beiden inklusiven Lerngruppen aus Erwachsenen und Jugendlichen haben seit den Sommerferien bei ihren regelmäßigen Treffen Informationen über die  Regionen von Projektpartnern des Diakonischen Werks gesammelt. Auf dem Weg vom Nordmeer bis ins südliche Afrika haben die Teilnehmer mehr über das Leben vor Ort erfahren und sich mit den Themen kreativ auseinandergesetzt. Das Material dafür haben sie von den Partnerorganisationen des Diakonischen Werks Bremen erhalten, wie dem „Rat der Sami“ in der Region  Murmansk, vermittelt über die Bremer Lappland-Initiative, der Rehabilitationseinrichtung „SNA Suhag“ in Ägypten, der Menschenrechtsorganisation „AMAPROD“ in Mauretanien und der von Brot für die Welt geförderten christlichen Jugendorganisation „ACM Kwanza Sul“ in Angola.

Bei der Ausstellung im Café Gabriely werden Arbeiten der Schülerinnen und Schülern aus Bremen-Tenever, die sich im inklusiven Kunsttreff „Guck Mal“ getroffen haben, zu sehen sein: So haben sie die Bremer Stadtmusikanten nachgebaut und sich mit der Samischen Kleidung auseinandergesetzt.

Die Erwachsenen-Gruppe aus Bremen-Lesum, die sich im Freizeithaus der Stiftung Friedehorst getroffen hat, wird bei der Ausstellung eine Reihe von Bildern zeigen, die das Zusammenleben von Menschen  und Tieren in den verschiedenen Klimazonen thematisieren.

Kooperationspartner des Projekts sind die Stiftung Friedehorst und die St. Petri Kinder- und Jugendhilfe.