Fischen - Ein Social Spot zum Thema Altersarmut

07.11.2016

Der vom Diakonischen Werk Bremen geförderte Film „Fischen“ ist ein Social-Spot zum Thema Altersarmut. In enger Absprache mit dem jungen Regisseur Casper Kaeser ist dieser Kurzfilm entstanden, um ein immer drängenderes Thema älterer Menschen aufzunehmen. Altersarmut ist oft nicht zu sehen und doch längst in größerem Maße existent. Immer mehr ältere Menschen ist die Teilhabe am gesellschaftlichen und auch am familiären Leben nicht mehr möglich.

Die Diakonie bekämpft aus christlicher Verantwortung Armut und soziale Ausgrenzung. Sie sieht gerade bei der Bekämpfung der Altersarmut einen wachsenden Handlungsbedarf. „Politische Lösungen sind dringend nötig. Immer mehr langjährig Erziehende oder Pflegende, Erwerbslose, Personen mit bunten Erwerbsbiografien sowie prekär und geringfügig Beschäftigte geraten in Altersarmut“, beklagt Manfred Meyer, Landesdiakoniepastor und Geschäftsführer des Diakonischen Werks Bremen e.V.

Kein Mensch, so fordert es die Diakonie, sollte auf „Almosen“ angewiesen sein. Stattdessen ist es die Aufgabe des Sozialstaats, soziale Gerechtigkeit herzustellen und den Menschen das Nötigste –wie bezahlbaren Wohnraum – zur Verfügung  zu stellen. Dies kann zum Beispiel durch gesellschaftliche Umverteilung erreicht werden. „Starke Schultern müssen mehr Solidarität leisten“, betont Meyer.

Die Diakonie Bremen fordert die Entwicklung von Lösungsansätzen und hält die steuerfinanzierte Mindestrente von mindestens 900,- €/Monat für einen angemessenen Ansatz. Darüber hinaus bedarf es auch in Bremen umfassender präventiver beschäftigungs-, arbeitsmarkt- und gleichstellungspolitischer Maßnahmen gegen Altersarmut.

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