Fortbildungsangebote zum Thema Ehrenamt

12.01.2017

Hier finden Sie Fortbildungen zum Thema Ehrenamt

 „Ich höre was, was du nicht sagst“

Mit Wert(e)schätzender Kommunikation die Zusammenarbeit zwischen Hauptamtlichen und Freiwilligen erfolgreich gestalten - Eine zweitägige Einführung für Hauptamtliche und Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit

Termin: 17. bis 18. Februar 2017, jeweils von 10:00 bis 16:30 Uhr

Ort: Domkapitelhaus

Tagtäglich bewältigen die Hauptamtlichen und Freiwilligen in der Arbeit mit Geflüchteten eine Vielfalt von Aufgaben und Herausforderungen. Damit die Bedarfe der Geflüchteten an Unterstützung abgedeckt werden können, braucht es auch das Engagement von Freiwilligen. Doch oft treffen in der Zusammenarbeit zwischen Hauptamtlichen und Freiwilligenunterschiedliche Interessen und Vorstellungen aufeinander. Meist fehlt es im hektischen Alltag an Zeit und Kraft, darauf einzugehen. Unmut, Missverständnisse und Ärger bleiben da nicht aus. Doch wenn es um Zuständigkeiten und Absprachen geht, ist eine klare Kommunikation notwendig und auch hilfreich.
In dieser Fortbildung lernen Sie Handwerkszeug aus dem „Koffer“ der Wert(e)schätzenden Kommunikation kennen, das Sie unterstützt, die Zusammenarbeit besser zu gestalten und leichter mit Konflikten umzugehen. Sie lernen und üben, sowohl die eigenen Anliegen als auch die des Gesprächspartners wahrzunehmen, um von dort aus sinnvolle und tragfähige Lösungen zu finden.

Inhalte der Fortbildung sind:

  • Verbindende und trennende Kommunikation
  • Zentrale Elemente der Wertschätzenden Kommunikation
  • Zuhören und auf Gefühle und Bedürfnisse eingehen
  • Umgang mit schwer zu hörenden Botschaften
  • Feedback geben und Wertschätzung ausdrücken

Methoden:
Ganzheitlicher Lernansatz, d. h. die theoretische Information durch Inputs wird in Übungen zur Kommunikation und zum Umgang mit Konflikten anhand von Alltagssituationen der ergänzt und erfahrbar. Die Lerninhalte und Themen werden strukturiert und prozessorientiert vermittelt.
Referentin:
Marijana Jurkovi?, Soziologin (M.A.)
Trainerin und Coach für Interkulturelle und Wert(e)schätzende Kommunikation und Konfliktklärung. Sie begleitet und qualifiziert Menschen dabei, Konflikte in privaten und beruflichen Beziehungen konstruktiv und nachhaltig zu klären.

Die Teilnehmerzahl ist auf 14 Personen begrenzt.

Die Fortbildung ist kostenfrei.

Bitte senden Sie Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 31. Januar 2017 unter Angabe des Veranstaltungstitels, Vor-und Nachnamen an: wulff-schwarz@imhb.de

 

Offenes PC-Informations-Forum

Norbert Frank und Jens Ropers von der Verbraucherzentrale Bremen haben das Ziel, in dieser Veranstaltung  viele offene Fragen zu beantworten.

Aufgrund der aktuellen  Entwicklung werden folgende Themen behandelt:

  • Virenschutz für Windows, ist das wirklich wichtig, welcher und warum
  • Sicherheit im www, was gibt es zu beachten um z.B. sicher einzukaufen
  • Datenschutz, was steckt dahinter, ist das für mich eigentlich wichtig
  • Allgemeinen Fragen zum PC/Notebook

Das eigene Notebook kann mitgebracht werden, je nach Bedarf. Falls jemand einen besonderen Themenwunsch hat bitte bei der Anmeldung angeben, wir schauen was geht.

Referenten:    Norbert Frank und Jens Ropers

Zeit: Donnerstag, 23. März 2017, 17.00 h bis 19.00 h
Ort:  VIP Lounge Weser-Stadion*, Franz-Böhmert-Straße,  28205 Bremen
(genauer Ort wird noch mitgeteilt)

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt.
Die Fortbildung ist für Mitgliedseinrichtungen des Diakonischen Werkes kostenfrei.

Bitte senden Sie Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 14. März 2017 unter Angabe des Veranstaltungstitels, Vor-und Nachnamen sowie Organisation an:
wulff-schwarz@diakonie-bremen.de

*Haltestelle Linie 3 „Weser-Stadion“ oder  Haltestelle Linien 2,3,10 „St. Jürgen Straße“
Parkmöglichkeiten direkt am Weser-Stadion

 

Chancen und Grenzen des Freiwilligen-Engagements in der Flüchtlingsarbeit

Menschen aller Altersgruppen organisieren sich in Kirchengemeinden und Diakonie oder eigenen Initiativen und bereichern mit Ihrem Engagement die Flüchtlingsarbeit mit ihren persönliche Begabungen und Interessen oder berufliche Erfahrungen. Die Koordination dieser Freiwilligen ist eine spannende, vielseitige aber auch herausfordernde Tätigkeit.
Die Fortbildung soll sowohl praktisches Handwerkszeug als auch theoretische Kenntnisse für den Einsatz und Ausbau des Freiwilligenengagements in der Arbeit mit geflüchteten Menschen an die Hand geben und Raum bieten, eigene Erfahrungen in der Arbeit mit Ehrenamtlichen reflektieren zu können.
Themeninhalte werden sein:
-    Analyse/Bestandsaufnahme : wie sind wir aufgestellt
-    Meine Aufgaben in der Freiwilligen Koordination
-    Engagement-Typ: wer  wird benötigt
-    Tätigkeitsprofile erstellen
-    Erstgespräche führen
-    Gewinnung   ehrenamtlicher  MitarbeiterInnen
-    Wertschätzung : von A (wie Anerkennung)  bis Z (wie Zertifikat)
-    Haupt- und Ehrenamtliche  - eine  konstruktive Spannung
-    Besonderheiten bei Freiwilligen im Flüchtlingsbereich
-    Versicherungsschutz
-    Monetarisierung pro und contra
-    Reflektion der bisherigen Arbeit
-    Umgang mit schwierigen Teilnehmenden   

Referentin: Marja van Harten,  Referentin für „Flucht und Interkulturelles“

Zeit: 21. April 2017  von  9.30 h bis 17.00 h
Ort:  Domkapitelhaus, 2. Etage, Domsheide 8, Bremen

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt
. Die Fortbildung ist für Mitgliedseinrichtungen des Diakonischen Werkes kostenfrei.

Bitte senden Sie Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 15. April 2017 unter Angabe des Veranstaltungstitels, Vor-und Nachnamen an: wulff-schwarz@diakonie-bremen.de

 

Stark machen - gegen Stammtischparolen und rechte Hetze

In dieser Veranstaltung wollen wir mehr über die konkreten Vorgehens-und Denkweisen von Menschen wissen, die für rechte Parolen empfänglich sind. Wer sind die wichtigsten Akteure des neuen Rechtspopulismus?

ReferentInnen der Beratungsstelle „Pro aktiv gegen rechts“ werden nach einer inhaltlichen Hinführung zum Thema  den Schwerpunkt auf einen Workshop legen.

Der Workshop soll einen moderierten Austausch bieten über den Umgang mit rechten Stammtischparolen. Es werden erlebte Anfeindungen und gehörte Parolen thematisiert, eigene Handlungsmuster reflektiert und ggf. neue Handlungsmöglichkeiten entwickelt.
Was können Kirche und Diakonie, was können wir alle zur Stärkung von Demokratie tun?
 
ReferentInnen von  -pro aktiv gegen rechts-
Mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven/VAJA e.V.
 
Termin: 12. Mai 2017,  9.30 h bis 16.30 h
Ort:  Domkapitelhaus, Domsheide 8, 28195 Bremen 

 
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldungen  bis zum 2. Mai 2017 unter: roettger@kirche-bremen.de
 


"Work-life-balance im Ehrenamt“

Wenn Helfen nicht mehr gut tut
Das Thema „Überforderung im Freiwilligen Engagagement“ rückt immer mehr in den Fokus. Ob leitende Ehrenamtliche zunehmend „Pflicht-statt-Lust“-Aufgaben übernehmen, die Anforderungen an die Tätigkeit steigen oder Freiwillige gefühlsmäßig stark involviert sind wie in der Arbeit mit geflüchteten Menschen.
Es  stellt sich die Frage: Was ist, wenn Helfen nicht mehr gut tut? Und wie kann man vorab dafür Sorge tragen, dass das gar nicht erst passiert?

Folgende Fragen stehen diesmal beim Forum  im Mittelpunkt:
•    Überforderung bei Ehrenamtlichen: Was sind Warnsignale, und was sind die Folgen – für die Ehrenamtlichen selbst, aber auch für die Organisation?
•    Welche „Fürsorgepflicht“ haben FreiwilligenkoordinatorInnen gegenüber den freiwillig engagierten Mitarbeitenden? Welchen Rahmen können sie schaffen, damit Freiwillige nicht ausbrennen?
•    Schließlich  erleben FreiwilligenkoordinatorInnenn zum Teil selbst eine Überlastung in der Begleitung von Ehrenamtlichen, etwa weil das Stundenkontingent nicht ausreicht und sie diese Aufgabe „on top“ machen. Was können sie selbst tun, damit die Energie nicht verloren geht?


Referentin: Birgitt Pfeiffer, Diplom-Sozialarbeiterin/-pädagogin

Zeit: 16. Juni 2017, 10-15 Uhr
Ort:  Domkapitelhaus, 2. Etage, Domsheide 8, Bremen


Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Die Fortbildung ist für Mitgliedseinrichtungen des Diakonischen Werkes kostenfrei.

Bitte senden Sie Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 1. Juni 2017 unter Angabe des Veranstaltungstitels, Vor-und Nachnamen an: wulff-schwarz@imhb.de

 

 

Wann und wie darf ich NEIN sagen?
Umgang mit Nähe und Distanz

Im Rahmen Ihres Aufgabenbereichs geht es meist darum, gute Beziehungen zu den Menschen für die Sie sich engagieren,  herzustellen, Vertrauen zu fördern und mitunter  auch  Konflikte zu lösen.  Dabei entstehen Fragen von Nähe und Distanz: Wie weit lasse ich mich auf die Beziehung ein? Was ist das richtige Maß? Wann beginnen Forderungen mich zu überfordern? Und wie löse ich diese Konflikte positiv für beide Seiten? Wie grenze ich mich dann in einigen Situationen auch ab? All das sind Fragen, die im zwischenmenschlichen Miteinander auftreten. Deshalb werden wir in diesem Kurs auch den Umgang mit schwierigen Gesprächs- und Konfliktsituationen besprechen und praktisch üben.
Neben einigen Grundlagen zu Konflikten erhalten Sie einfache praktische Tipps, mit schwierigen Situationen  umzugehen und das Gleichgewicht zwischen Nähe und Distanz aufzubauen bzw. aufrecht zu erhalten.

Referentin:
Dr. Jaqueline Bomball, Dipl. Soziologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Public Health und Pflegeforschung im Gesundheitswesen

Zeit: 30. August  2017, 9.30 h bis 14.30 h
Ort:  VIP Lounge, Weser-Stadion, Franz-Böhmert-Str. 1c* 

(genaue  Wegbeschreibung folgt)

Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.
Die Fortbildung ist für Mitgliedseinrichtungen des Diakonischen Werkes kostenfrei.

Bitte senden Sie Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 15. August 2017 unter Angabe des Veranstaltungsti¬tels, Vor-und Nachnamen sowie Organisation an:
wulff-schwarz@diakonie-bremen.de

*Haltestelle Linie 3 „Weser-Stadion“ oder  Haltestelle Linien 2,3,10 „St. Jürgen Straße“
Parkmöglichkeiten direkt am Weser-Stadion

 

Interkulturelle Kommunikation und Konflikte lösen
einander verstehen, vertrauen und wertschätzen

Überall dort, wo Menschen zusammenleben, zusammenarbeiten oder miteinander in enger Beziehung stehen, treffen unterschiedliche Interessen, Moralvorstellungen, Meinungen oder Bedürfnisse aufeinander.
Kommen die Beteiligten aus unterschiedlichen Kulturkreisen erschweren Sprachbarrieren, Vorurteile, unterschiedliche Werthaltungen und Verhaltensnormen das Miteinander

In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden frühzeitig die Ursachen für Konflikte zu erkennen, diese zu steuern und zwischen kulturellen Unterschieden zu vermitteln.

Die Veranstaltung zeichnet sich durch Methodenvielfalt aus. Neben Gruppenarbeiten, Simulationen, Kommunikationsübungen und Erfahrungsaustausch vermitteln kurze flankierende Vorträge den theoretischen Hintergrund und garantieren so die Kombination aus Selbsterfahrung, Reflexion und Wissenstransfer.

Referent:
Matthias Frischer, Trainer für Interkulturelles Lernen und Projektmanagement

Zeit: Freitag, 10. November und Samstag, 11. November 2017 
von 9.30 h bis 16.00 h
Ort:  Werder Bremen, VIP Lounge (genaue Wegbeschreibung folgt)*


Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.
Die Fortbildung ist für Mitgliedseinrichtungen des Diakonischen Werkes kostenfrei.

Bitte senden Sie Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 20. Oktober 2017 unter Angabe des Veranstaltungsti¬tels, Vor-und Nachnamen sowie Organisation an:
wulff-schwarz@diakonie-bremen.de

*Haltestelle Linie 3 Weser-Stadion
oder Parkmöglichkeiten vor dem Weser Stadion

 

 

Hier mehr über ein Fortbildungsangebot für Koordinator*innen von Freiwilligen in der Geflüchtetenhilfe der Freiwilligenagentur erfahren >