#freiefahrtfuerfreiwillige

04.12.2017

Mehr Anerkennung für junge Menschen, die einen Freiwilligendienst absolvieren

Unter dem Motto #freiefahrtfuerfreiwillige findet am morgigen Tag des Ehrenamtes (5.12.) eine Aktion statt, bei der Freiwillige aus ganz Deutschland mitmachen. Es geht um mehr Anerkennung für junge Menschen, die einen Freiwilligendienst, wie bei der Diakonie ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD), absolvieren. Die Aktion hat eine freie Fahrt für alle Freiwilligen, also kostenfreie oder kostengünstige ÖPNV-Tickets, zum Ziel. Landesdiakoniepastor Manfred Meyer unterstützt diese Aktion: „Ich finde es wichtig, die Aktion #freiefahrtfuerfreiwillige als Diakonie zu unterstützen. Der Freiwilligendienst ist wichtig für unsere Gesellschaft, denn er stärkt die Zivilgesellschaft – und deshalb sollten die Freiwilligen auch entsprechende Wertschätzung erfahren. Diese Würdigung und Anerkennung kann auch durch ein kostenfreies Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr ausgedrückt werden.“

 


Die Diakonie Deutschland sagt dazu:

 

Die Diakonie Deutschland unterstützt die Aktion #freiefahrtfuerfreiwillige, mit der Freiwilligendienstleistende und deren Zentralstellen kostenfreie oder kostengünstige Fahrt zu ihren Einsatzstellen fordern. "Freiwilligendienstleistende stärken mit ihrem Einsatz in hohem Maße die Zivilgesellschaft. Mit der kostenfreien oder wenigstens kostengünstigeren Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs würden wir ihr Engagement stärker wertschätzen und anerkennen", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie  anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamtes am 5. Dezember. Viele dieser Freiwilligen nutzen Busse und Bahnen, um zu ihrem Einsatzort zu kommen. Sie erhalten als Aufwandsentschädigung ein Taschengeld für ihren Einsatz. Oft beträgt dies weniger als 200 Euro monatlich. Davon müssen sie in der Regel das Fahrgeld zur Dienststelle bezahlen. "Freiwilligendienstleistende verleihen unserer Gesellschaft Stabilität. Sie schenken uns Zeit und ihre menschenzugewandte Kompetenz. Dieses Engagement sollten wir besser würdigen und nicht durch teure ÖPNV-Tickets behindern", sagt Lilie. Und weiter: "Daher appellieren wir an die Städte, Kommunen und Landkreise, den  jährlich über 100.000 Engagierten in einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) oder einem Bundesfreiwilligendienst (BFD) freie Fahrt zu gewähren."