Für die Wertschätzung der Freiwilligendienste einsetzen

16.10.2015

Rund 150 Freiwillige aus dem FSJ und BFD hat das Diakonische Werk Bremen feierlich begrüßt – Zwei Sprecher und eine Sprecherin gewählt

Ein lautes Stimmengewirr ist im Saal des Gemeindezentrums St. Pauli in der Bremer Neustadt zu hören. Rund 150 junge Menschen, die nun mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) oder Bundesfreiwilligendienst (BFD) beginnen, haben sich in dem großen Saal versammelt. Das Diakonische Werk Bremen e.V. hatte sie eingeladen, um seinen neuen Jahrgang zu begrüßen und den Freiwilligen schon jetzt für ihr Engagement zu danken.

Nach einer kurzen Vorstellung der Pädagoginnen und Pädagogen, die die Freiwilligen während des Freiwilligendienstes begleiten werden, sprach der Landesdiakoniepfarrer und Geschäftsführer des Diakonisches Werk Bremen e.V. über „Glaube, Liebe, Hoffnung“. Symbolisch erhielten die Freiwilligen als Geschenk einen Schlüssel-Anhänger mit einem Kreuz, einem Herz und einem Anker. Die Symbole sollen sie daran erinnern, dass sie durch ihr Engagement im Freiwilligendienst den vielen verschiedenen Menschen mit denen sie zu tun haben, eine Hoffnung, eine Perspektive geben. „Und wie? Mit Liebe – Nächstenliebe und Solidarität. Das ist das, was ihr für die Gesellschaft und die Menschen tun könnt“, so Meyer. Und dafür dankte er den anwesenden Freiwilligen.

Nach einer kurzen Vorstellung der Wahlseminare, die zu Themen wie „Alles nur Theater“, „Die beste Beerdigung der Welt“ oder „Tierisch gut“ im Laufe des Jahres stattfinden werden, stand vor allem die Sprecher- und Sprecherinnen-Wahl im Vordergrund. Die „Sprecher/innen Bremer Freiwilliger“, Vertreter und Vertreterinnen der Freiwilligen von verschiedenen Trägern, organisieren jedes Jahr ganz unterschiedliche Projekte, die dazu beitragen sollen, den Freiwilligendienst bekannter zu machen. So gab es bereits eine selbst organisierte Messe und auch ein Werbe-Film wurde produziert. Von den 150 Freiwilligen des Diakonischen Werks Bremen standen elf junge Menschen zur Wahl. Von den anwesenden Freiwilligen wurden Benjamin, Frederick und Sharifa gewählt. Die drei neuen Sprecher möchten sich dafür einsetzen, dass die Freiwilligendienste bekannter werden und auch mehr Wertschätzung erfahren. Sie freuen sich schon auf die Arbeit im Rahmen dieses Projekts und hoffen, etwas bewegen zu können.

Zum Abschluss des Abends hat das Diakonische Werk Bremen e.V. seine Freiwilligen noch zu einem kleinen Imbiss im Gemeindezentrum eingeladen. Bei munteren Gesprächen zwischen den Freiwilligen haben sich die jungen Menschen näher kennengelernt und sich auch über die unterschiedlichen Einsatzstellen ausgetauscht. Einige waren sich alle: Sie sind motiviert und gespannt auf das Jahr, das vor ihnen liegt.