Internationales Projekt gegen Arbeitsausbeutung - neue Broschüre

15.10.2012

„Eine informierte Person ist geschützt" - die Förderung der besten Praktiken in der Prävention Aktivitäten gegen den Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung durch ein europäisches Netzwerk von der Europäischen Kommission finanzierte Programm.

Die neue Broschüre liegt vor. Hier können Sie sie lesen.

Broschüre in englischer Sprache>

Broschüre in rumänischer Sprache>

Das Projekt wird von der Ökumenischen Vereinigung der Kirchen in Rumänien umgesetzt - AIDRom, in Zusammenarbeit mit Stiftung "Lampas" in Oradea, Verein für Internationale Jugendarbeit Stuttgart, Deutschland und Diakonisches Werk Bremen. Es bekämpft den Menschenhandel für die Ausbeutung von Arbeitskraft, eines der lukrativsten kriminellen Aktivitäten unserer Tage, durch die Einrichtung eines EU-weiten interdisziplinären Netzwerkes und die Förderung bewährter Praktiken in der Prävention, Erkennung und Unterstützung der Opfer von Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft.
Das Projekt macht vorhandene Best-Practice sichtbar, untersucht die Übertragbarkeit auf andere Länder und fließt in EU-Debatten über diese Fragen ein, z. B. mit einer europäischen Konferenz rund um Anti-Trafficking Day. Ergebnisse und Best Practice Beispiele werden in einer mehrsprachigen Broschüre zusammengefasst werden. Es wird ein Mechanismus der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren: Kirchen, Gewerkschaften, NGOs und öffentliche Institutionen.
Das Projekt wurde in Bremen mit einem Treffen aller Partner und Multiplikatoren vor Ort am 28. August 2011 öffentlich vorgestellt. Weiterhinwurden Forschungsarbeiten in Bremen und in allen vier Partnerstädten unternommen, um über Umfang, Schwerpunkte, Risikogruppen und die Bedürfnisse der Opfers gesicherte Erkenntnis zu gewinnen. Im Februar 2012 fanden Seminare für Multiplikatoren unter Jugendlichen statt, um das Wissen über Gefahren und mögliche Strategien für die Hilfe die Opfer unter den Lehrern, Sozialarbeitern und freiwilligen Helfern in der Jugend-Hilfe-und Bildungsarbeit zu verbreiten. Eine Sensibilisierungskampagne nutzte die Berufsorientierungstage und die Europawochen in Bremen, um Jugendliche selbst über die Problematik des Menschenhandels und konkrete Gefahren zu informieren..
Seit Januar 2012 gibt es ein regelmäßiges Beratungsangebot im  "Haus der Diakonie" (dienstags) und unsere Beraterin kann zusätzlich über Handy (0176/163 84 001) werden.