Jobbrücke Bremen: Ehrenamtliche Paten stellen sich vor!

13.12.2017

Gabriele Wagner ist bereits seit April 2017 als ehrenamtliche Jobpatin beim Patenmodell dabei. Hier stellt sie sich vor.

Meine derzeitige berufliche Position:
Aus dem aktiven Erwerbsleben bin ich seit 2016 ausgeschieden. Jetzt bin ich aktiv in der Flüchtlingshilfe und unterstütze als Patin junge Menschen aus Afrika oder arabischen Staaten auf dem Weg, bei uns in Deutschland anzukommen und weiterzukommen. Hier ergänzen sich die Unterstützung bei der beruflichen Orientierung im Patenmodell und in meiner Arbeit als Patin für junge Geflüchtete.
 
Meine beruflichen Stationen:

Mein Berufsweg zeichnet aus, dass ich an verschiedenen Stationen Halt gemacht habe. Ich habe viele Jahre als Einkäuferin in Metallunternehmen gearbeitet, nach einem Studium der Soziologie und einer qualifizierten Fortbildung in der Methode „Transaktionsanalyse“ in einer Sozialberatung Menschen auf ihrem Weg aus der Arbeitslosigkeit begleitet. Außerdem führte ich als Projektbegleiterin ein Projekt in der Gesundheitsförderung durch. In meinen letzten Berufsjahren begleitete ich im Bereich Qualifizierungsförderung Qualifizierungsprojekte für Beschäftigte und Erwerbslose durch Bewertung, Bewilligung und Controlling. Daneben war ich freiberuflich als Supervisorin und Trainerin aktiv.

Meine Motivation für das Ehrenamt als Patin:
Ich bin der Meinung, dass eine Begleitung von Menschen bei ihrer Arbeitssuche  durch Beratung andere Türen öffnet, Erkenntnisse über ihre Kompetenzen und Fähigkeiten durch die Rückmeldung der Beraterin Klarheit verschaffen, und durch die beiderseitige Vertragsgestaltung zielorientiert gearbeitet werden kann.
Die ehrenamtliche Tätigkeit ermöglicht mir, meine Erfahrungen an Menschen weiter zu geben, die sich finanziell kein Coaching erlauben können.

Mein Tipp für Arbeitsuchende:
Jeder Mensch trägt im Grunde die Lösung für seine Probleme in sich. Im Leben geht es darum, verschüttete Schätze wieder hervorzuholen.