Jobbrücke: Ehrenamtliche Paten stellen sich vor!

12.09.2012

Reiner Brünings ist seit September 2012 als ehrenamtlicher Jobpate beim Patenmodell dabei. Hier stellt er sich vor.

Privates:
Ich bin verheiratet mit Waltraud, wir haben einen Sohn, er heißt Marco und befindet sich aktuell in einer Berufsausbildung zum Anlagenmechaniker. Geboren bin ich in Bremen, aufgewachsen in Stuhr und seit 2009 leben wir glücklich in Syke.
In meiner Freizeit bin ich gerne in der Natur, wandere, jogge, fahre Fahrrad und  im Winter Alpin-Ski. Ich koche gerne, am liebsten entspannt und kreativ. Ich lese gerne wirklich gute Bücher.

Berufliches:
Nach einer kfm. Ausbildung, Auslandsaufenthalt, Ausbildung zum Organisationsprogrammierer und nebenberuflichem Studium zum Betriebswirt bin ich seit über 25 Jahren in der IT-Branche als Anwendungsberater, Coach und Projektleiter für betriebswirtschaftliche Anwendungen hauptberuflich tätig.
Dort beschäftige ich mich u.a mit der Konzeption und Durchführung von Trainings, Analysen, Workshops, Coaching und Beratung. Zu meinen weiteren Aufgaben gehören die Teamleitung mit Personalverantwortung sowie dem innerbetrieblichen Coaching im interdisziplinären Umfeld.
Das zunehmende Interesse an Psychologie hat mich dazu bewogen ein berufsbegleitendes Studium zu absolvieren. Abgeschlossen habe ich das Studium als Psychologischer Berater (VfP) und Heilpraktiker für Psychotherapie. Im weiteren Verlauf habe ich mich mit der Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl beschäftigt. Die berufsbegleitende Ausbildung als „Coach für Logotherapie und Existenzanalyse (IMLE, Akkr. VFI Wien)“ hat hierbei das Thema Coaching für mich auf eine andere Ebene gestellt und nicht nur das Wort „Trotzdem“ ist hierdurch in meinem Wortschatz extrem aufgewertet. Der Begriff Logo leitet sich in diesem Kontext vom gr. Logos = Sinn ab und ist nicht zu verwechseln mit Logopädie (Sprachheilkunde).
Ein weiterer Interessenschwerpunkt liegt im systemisch-lösungsorientierten Ansatz. Dieser Ansatz fokussiert auf die Ressourcen und Stärken des Klienten, unterschiedliche Perspektiven sowie der Fragestellung „Wofür“ und weniger dem „Warum“. Die berufsbegleitende Fortbildung konnte ich erfolgreich mit dem Abschluss „Systemisch-lösungsorientierte Supervision und Coaching“ beenden.
Nebenberuflich bin ich heute in eigener Praxis tätig, wo neben der Beratung, Coaching und Supervision der Bereich Seminare und Vorträge einen immer größeren Raum einnimmt.

Motivation im Patenmodell:
Für mich ist das Jobpatenmodell mehr als nur eine ehrenamtliche Tätigkeit. Mit der Patenschaft übernehmen wir eine anspruchsvolle und verantwortungsvolle Aufgabe. Die hochgesteckten Ziele erfordern häufig ein gutes Durchhaltevermögen und eine angemessene Distanz. Schön zu sehen, wenn der Prozess sich in die richtige Richtung entwickelt, Klienten wieder an Stärke gewinnen und das gesteckte Ziel am Ende erreicht wird.
Diesen Entwicklungsprozess aktiv begleiten zu dürfen, einen Beitrag für die gute Sache leisten zu können, ist für mich sinnvoll und motiviert mich hier aktiv tätig zu sein.

Welches Zitat mir hierbei gut gefällt:
„Man muss stehen zu dem, was man ist, aber offen bleiben für das, was man werden kann.“ (Ernst Reinhard)