Kinderarbeit - Land für Kleinbauern - Ureinwohner in Indien

23.11.2011

Unter dem Motto „Land zum Leben – Grund zur Hoffnung“ wurde am 1. Advent, 27. November, die 53. Aktion „Brot für die Welt“ mit einem Radiogottesdienst (NordWestradio) in der St. Jakobi-Gemeinde in der Bremer Neustadt eröffnet.

Die Predigt hielt Landespastor und Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Bremen, Michael Schmidt.

In diesem Gottesdienst drehet sich alles um Kinderarbeit und Land für Kleinbauern und Ureinwohner in Indien. Angela Hesse (Brot-für-die-Welt-Beauftragte in Bremen) hat im November 2011 Brot für die Welt-Projekte in Indien besucht und berichtete von ihren Erfahrungen.

 Zum Motto „Land zum Leben - Grund zur Hoffnung“:  In den Ländern des Südens stellt Land oft die einzige Grundlage dar, sich selbst zu ernähren. Doch viele Kleinbauern haben nicht genug Land, um davon leben zu können. Die Hälfte der Hungernden in der Welt sind Kleinbauern. Was ihnen fehlt, haben andere zu viel: Großgrundbesitzer und Konzerne aus dem In- und Ausland verfügen oft über riesige Ländereien. Darauf werden immer häufiger Futtermittel für unseren Fleischkonsum und Energiepflanzen für die Treibstoffe unserer Autos angebaut. Oder es wird, wie in Indien, Bergbau betrieben: für Eisenerz oder Uran. Brot für die Welt setzt sich dafür ein, dass Kleinbäuerinnen und Kleinbauern nicht aufgrund von Profitinteressen ihr Land verlieren, sondern „Land zum Leben“ und „Grund zur Hoffnung“ haben.