Krieg um Wasser?

25.10.2017

Wasser ist und bleibt ein zentrales Politikum – als knappe und lebenswichtige Ressource sind Interessenkonflikte über die Verteilung und Nutzung unumgänglich.

Die Zahl der Menschen auf unserem Planeten wächst - bis zum Jahr 2050 gehen die UN von etwa 9,2 Milliarden Weltbürgern aus - und damit wächst auch die Konkurrenz um den Zugang zur lebenswichtigen Ressource. Zum Konfliktfeld wird Wasser vor allem dann, wenn große Ströme oder wichtige Grundwasserleiter transnational sind, das heißt Grenzen überschreiten. So fließt beispielweise der Nil und seine Nebenflüsse durch zwölf afrikanische Staaten bis ins Mittelmeer, während der Mekong sechs asiatische Länder auf seinem Weg ins Südchinesische Meer durchquert.

Durch vorausschauende Kooperationen, transnationale Bündnisse und nachhaltige Nutzungsstrategien wird versucht militärische Konflikte zu verhindern und den Frieden zu wahren. Selbst wenig freundschaftlich gesonnene Staaten  sind sich der hohen Kosten gewaltsamer Auseinandersetzungen einerseits und der potentiellen Vorteile eines kooperativen Wassermanagements andererseits bewusst.  Es gibt Spannungen rund um die Süßwasservorräte und es wird sie vermutlich auch in Zukunft geben, aber nicht notwendigerweise Kriege im Sinne einer militärischen Auseinandersetzung.

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