Lesung zum Thema Demenz

30.06.2015

Zahlreiche Beiträge wurden bei unserem Literaturwettbewerb eingereicht. Die Gewinner lesen ihre Texte am 13. Juli um 17 Uhr im Diakonischen Werk Bremen.

© Gruse/Diakonie

Demenz ist mehr als Gedächtnisverlust. Demenz verändert das Leben der Betroffenen ebenso wie das der Angehörigen. Die Erfahrungen mit Demenz können vielfältig sein – und auch die  Gefühle: es zeigen sich vielleicht Scham, Angst und Hilflosigkeit – aber auch Hoffnung und Freude.

Um dieser Bandbreite der Emotionen und Erfahrungen Ausdruck zu verleihen, hat das Diakonische Werk Bremen Menschen eingeladen, ihre Gedanken zu Papier zu bringen.

Zahlreiche Beiträge wurden eingereicht - Gedichte und Kurzgeschichten, persönliches und fiktives. Die Entscheidung zwischen den vielen Beiträgen – jeder auf seine Art berührend – fiel der Jury schwer. Doch nun stehen sie fest – die Gewinner des Literaturwettbewerbs.

1.    Platz: Meine Tante ist verändert (Jutta Schäfer-Böhle)
2.    Platz: Versuch über die Geistlosigkeit (Insa Popken)
3.    Platz: Verloren in der Zeit (Elli Nohr)
Sonderpreis: Der Eisvogel (Agnès Siémon)

Die Autoren werden ihre Texte am 13. Juli um 17 Uhr in den Räumen des Diakonischen Werks Bremen, Contrescarpe 101 (zu erreichen über Birkenstraße 34, Seiteneingang Konsul-Hackfeld-Haus (CVJM), 5. Stock (Fahrstuhl)), während einer öffentlichen Lesung vortragen.

Alle Interessierten sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Da auch die vielen Beiträge, die nicht vorgetragen werden, die Jury sehr berührt haben, wird das Diakonische Werk Bremen einen Sammelband aller Beiträge erstellen, den Interessierte während der Lesung am 13. Juli erhalten können.

Der Wettbewerb und die Lesung ist Teil des Programms von Raum für mein Leben. Mehr>