Mehr Spenden für Brot für die Welt

31.08.2017

Evangelisches Hilfswerk legt Jahresbilanz vor – 303.895 Euro Spenden aus Bremen

Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr 303.895 Euro Spenden in Bremen erhalten. Das ist ein sehr gutes Ergebnis – es ist etwas mehr als im Vorjahr (2015: 295.420 Euro).

In dieser Summe sind alle Kollekten und Spenden aus der Region enthalten. Allein bei der 50. Freimarktsammlung im Jahr 2016 zugunsten von Brot für die Welt, die gemeinsam vom Diakonischen Werk und der Kreuzgemeinde durchgeführt wurde, sammelten die Freiwilligen 10.150,94 Euro.

„Ich bin sehr dankbar, dass sich seit Jahren so viele Ehrenamtliche engagieren und bei Wind und Wetter auf dem Freimarkt stehen, um diese wichtige Sammlung zu unterstützen“, sagt Landesdiakoniepastor Manfred Meyer, Vorstand des Diakonischen Werks Bremen e.V., zu dem Brot für die Welt in Bremen gehört. Die traditionelle Bremer Sammlung sei eine wichtige Unterstützung der Arbeit von Brot für die Welt. Auch in diesem Jahr werden wieder Ehrenamtliche für die Sammlung gesucht. (Interessierte finden Informationen unter www.diakonie-bremen.de/freimarktsammlung)

Meyer dankt aber auch jedem einzelnen Spender, der Geld in die Dosen von Brot für die Welt gesteckt oder eine Spende an die Organisation überwiesen hat. „Wir freuen uns sehr, dass Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch 2016 ihr Vertrauen geschenkt haben und uns in der weltweiten Arbeit gegen Hunger, Armut und Ungerechtigkeit unterstützen. Sie setzen mit ihrer Spende ein starkes Zeichen der Nächstenliebe und dafür danke ich allen ganz herzlich“, so Meyer.  

Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt im vergangenen Jahr mit mehr als 61, 7 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein deutliches Plus von 4,2 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (2015: 57,5 Mio. Euro).

Brot für die Welt arbeitet weltweit mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Im vergangenen Jahr wurden 617 Projekte in 93 Ländern neu bewilligt, davon sind mit 203 Projekten die meisten in Afrika. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen, die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen.
Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt 2016 Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und Beiträge Dritter, vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen 273,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Gesamtausgaben für Projekte betrugen 246,7 Millionen Euro (91,3 Prozent der Mittel). Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden 8,7 Prozent eingesetzt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet den Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben als niedrig.
Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen fördert heute in mehr als 90 Ländern Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit.