Neu im Team Freiwilligendienste: Christian Driftmeier

08.08.2017

Wer ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) bei der Diakonie Bremen macht, wird durch Pädagogen begleitet. Sie stehen bei Problemen zur Seite und leiten durch die Seminartage. Das sechsköpfige Team der Pädagogen hat nun Verstärkung erhalten - Christian Driftmeier bringt mit seinen 35 Jahren und seiner erfrischenden Art neuen Wind in das Team der Diakonie Bremen.

„Ich bin froh, bei der Diakonie im Team der Freiwilligendienste zu sein. Ich fühle mich den jungen Menschen, die bei uns ein FSJ oder BFD machen nah und ziehe vor all denjenigen den Hut, die sich freiwillig für andere Menschen einsetzen“, so Christian Driftmeier. 

Das sei ohnehin sein Anspruch an alle Menschen – dass man sich gegenseitig achtet und füreinander einsetzt. Wie wichtig das ist, hat er an verschiedenen Stellen in seinem beruflichen Werdegang  bereits bemerkt. Der gebürtige Sachsen-Anhalter begegnete der Diakonie schon früh, denn nach dem Abitur absolvierte er seinen Zivildienst bei einer diakonischen Einrichtung. „Ich arbeitete in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung. Ich fand die Arbeit so nah am Menschen wirklich gut, denn sie hat mich sehr geerdet“, so Driftmeier. Dass es den Zivildienst nicht mehr gibt, fände er zwar schade, doch es sei gut, dass es freiwillige Angebote, wie das FSJ und den BFD weiterhin gibt. Solch ein Jahr könne schließlich prägend sein – so habe er selbst seinen Zivildienst auch erlebt.

Nach dem Zivildienst begann er Jura zu studieren, weil er die Hoffnung hatte, mit Jura Menschen helfen zu können. Doch nach drei Jahren brach er das Studium ab, als er merkte, dass die ehrgeizige und konkurrierende Stimmung unter den Studenten nicht zu ihm passte. Er schrieb sich stattdessen für Sonderpädagogik in Bremen ein, doch der Studiengang wurde abgeschafft. „Stattdessen habe ich ehrenamtlich für einen Wohlfahrtverband in Bremen gearbeitet – das war quasi mein privates FSJ“, erinnert sich Driftmeier. Wieder war er in dieser Zeit in Wohnheimen tätig.

Dann studierte er schließlich Soziale Arbeit in Bremen und absolvierte sein Praxissemester in einer Schule und sein Anerkennungsjahr in einer Behörde. „Ich wollte verschiedene Bereiche kennenlernen und sehen, was zu mir passt und was nicht – so kann man auch ein FSJ nutzen, zur Orientierung“, betont Driftmeier.

Nach dem Studium war er sieben Jahre lang als Schulsozialpädagoge tätig. Diese Arbeit bereitete ihm viel Freude, doch nach der Geburt seines Sohnes begann er sich neu zu orientieren. „Ich war auf der Suche nach neuen Inhalten und einer neuen Zielgruppe“, erklärt Driftmeier. So kam er schließlich auf die pädagogische Begleitung bei einem FSJ und BFD der Diakonie. „Ich freue mich darauf, die jungen Menschen zu begleiten. Ich denke am wichtigsten ist es, zu vermitteln, dass bei jeder sozialen Arbeit Abgrenzung und die Bewahrung von Humor zentrale Themen sind“, so Driftmeier.

 

Wir begrüßen Christian Driftmeier im Team und wünschen ihm eine spannende Anfangszeit!