Osteuropa besser verstehen

10.01.2017

Hilfswerke stiften „Recherchepreis Osteuropa“

Zum vierten Mal haben das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis und Brot für die Welt in Kooperation mit dem Journalistennetzwerk n-ost den Recherchepreis Osteuropa ausgeschrieben. Mit dem Preis möchten die beiden Hilfswerke die fundierte Berichterstattung zu osteuropäischen Themen stärken. Die Ausschreibung richtet sich an Printjournalistinnen und -journalisten, die in deutschsprachigen Medien veröffentlichen. Einsendeschluss für das Recherchevorhaben ist der 17. März 2017.

Gefördert wird die Recherche zu einer Reportage aus Mittel-, Ost- oder Südosteuropa, die „den Umgang mit gesellschaftlichen Umbrüchen oder die Lebensumstände von Randgruppen“ thematisiert. Der Preis ist mit bis zu 7.000 Euro dotiert. Über die Vergabe des Stipendiums entscheidet eine Jury aus renommierten Journalisten und Vertretern der ausschreibenden Organisationen. Die Auszeichnung wird am 29. Juni im Rahmen der Verleihung des n-ost-Reportagepreises in Berlin vergeben.

Preisträger 2016 waren Simone Brunner (Text) und Florian Bachmeier (Fotos). Das Preisgeld ermöglichte ihnen, junge Menschen auf beiden Seiten der Front in der Ukraine zu porträtieren. Ihre Reportage „Jugend in Trümmern“ erschien im Dezember 2016 im österreichischen Magazin „DATUM“. Außerdem bekamen Merle Hilbk und Andrey Sosnin einen Zuschuss für ihre Recherchen über Flüchtlinge in Weißrussland.

Die Ausschreibung zum Recherchepreis Osteuropa 2017 finden Sie  hier >