Projektförderungen der Lantz-Dyckmans-Stiftung

22.03.2016

Die Diakonische Jugendhilfe Bremen und das Haus der Zukunft - Mehrgenerartionenhaus erhalten finanzielle Unterstützung

Die Lantz-Dyckmans-Stiftung hat der Förderung zweier diakonischer Projekte in Bremen zugestimmt. Unterstützt durch das Diakonische Werk Bremen e.V. haben die Diakonische Jugendhilfe Bremen und das Haus der Zukunft (beide Mitglied im Diakonischen Werk Bremen e.V.) Projektförderungen durch die Stiftung beantragt, die nun bewilligt wurden. „Wir freuen uns, dass wir bei der Antragstellung helfen konnten. Durch die Förderung der Stiftung können zwei wichtige Projekte in Bremen realisiert werden“, sagt Dr. Jürgen Stein, Verbandskoordinator und stellvertretender Geschäftsführer des Diakonischen Werks Bremen e.V.

Für eine Musik- und Multimediaanlage für Theater, Musik- und Rapp bzw. Hipp-Hopp-Angebote im geplanten Therapie- und Kreativzentrum ORANGE HOUSE erhält die Diakonische Jugendhilfe Bremen 3.000 Euro. Traumatisierte und benachteiligte Kinder und Jugendliche sollen im ORANGE HOUSE durch die kreativen und erlebnisorientierten Angebote Vertrauen in ihre eigenen Kräfte und Fähigkeiten gewinnen. Sie sollen sich selbst als wertvoll erleben und durch ihr Handeln sich und ihr Umfeld positiv verändern. „Wir sind für die Förderung dankbar, denn die Musik- und Multimediaanlage ermöglicht uns einen kreativen Zugang zu den Kindern und Jugendlichen. Wir planen die Musik- und Tanzangebote schon vor der Fertigstellung des ORANGE HOUSE an anderen Orten anzubieten“, so Cornelia Bein, Geschäftsführerin der Diakonischen Jugendhilfe Bremen. Das ORANGE HOUSE entsteht in Kooperation mit der Hoffman Group Foundation.

Das Haus der Zukunft - Mehrgenartionenhaus, ein Quartierszentrum in Bremen-Lüssum, hat ebenfalls eine Förderung erhalten. Für das neue Projekt „Kaffee und mehr…“, einen Treffpunkt zum Austausch, Spielen, Singen und regelmäßigen Ausflügen, erhält das Haus der Zukunft - Mehrgenartionenhaus 1.500 Euro von der Stiftung. Einmal wöchentlich soll es einen offenen Treff für alleinstehende ältere Erwachsene geben. Das Haus der Zukunft - Mehrgenartionenhaus ist als Anlaufstelle bereits bekannt. „Kaffee und mehr…“ soll nun die Möglichkeit bieten, gemeinsam zu singen und Spaß zu haben – aber auch Sorgen und Nöte sollen ausgesprochen werden können. „Außerdem planen wir Tagesausflüge, zum Beispiel nach Bremerhaven ins Auswandererhaus oder nach Verden ins Pferdemuseum“, so Heike Binne, Leiterin des Haus der Zukunft - Mehrgenartionenhaus. Sie freue sich sehr über die Projektförderung, da in Lüssum viele ältere Menschen aufgrund körperlicher Einschränkungen allein und teilweise sogar isoliert leben. Das neue Projekt soll ein Gemeinschaftsgefühl und gegenseitigen Kontakt ermöglichen. Das Haus der Zukunft - Mehrgenartionenhaus wird als einziges Haus in der Stadt Bremen als Mehrgenerationenhaus vom Bundesfamilienministerium gefördert.