Rund 150 Freiwillige starten einen Freiwilligendienst bei der Diakonie Bremen

20.10.2017

Mit Knete ein Symbol für den Freiwilligendienst erschaffen

Für rund 150 junge Frauen und Männer hat nun ein neuer Lebensabschnitt begonnen: Sie leisten bei der Diakonie Bremen ihren Freiwilligendienst im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder des Bundesfreiwilligendienstes (BFD). Für ein Jahr engagieren sie sich in diakonischen und kirchlichen Einrichtungen, zum Beispiel in Kindertagesstätten, Einrichtungen der Behindertenhilfe,  Altenpflegeheimen, ambulanten Diensten oder Kirchengemeinden. „Ich freue mich, dass sich so viele junge Menschen bewusst für einen Freiwilligendienst bei der Diakonie entschieden haben. Der Freiwilligendienst erhöht die Sozialkompetenz junger Menschen. Deshalb sollte jeder und jede die Gelegenheit dazu haben, solch einen Dienst zu übernehmen“, betont Landesdiakoniepastor Manfred Meyer. Damit jeder und jede diese Gelegenheit nutzen kann, sei es aber auch wichtig, dass der Staat die entsprechenden Rahmenbedingungen schafft.

Offiziell begrüßt wurden die 150 jungen Menschen in ihrem Freiwilligendienst am Donnerstagabend, 19. Oktober, in der Kirche St. Remberti. Im Rahmen einer Eröffnungsfeier sprachen Landesdiakoniepastor Manfred Meyer und die Leitung der Freiwilligendienste, Ulrike Kahle, ein paar Begrüßungsworte. Kahle verband ihre Worte mit einer Aktivität. Jeder Freiwillige erhielt ein Stück eingefrorene Knete mit der Aufgabe, daraus ein Symbol für den Freiwilligendienst zu kneten. „Ihr werdet merken, dass ihr mit der eingefrorenen Knete nicht so schnell loskneten könnt, wie ihr gerne möchtet. Genauso ist es euch vielleicht zu Beginn eures Freiwilligendienstes gegangen“, so Kahle bei der Eröffnungsfeier. Mit der Zeit lerne man aber auch im Freiwilligendienst dazu und wachse über sich hinaus – und meistert so anfängliche Hürden und Herausforderungen mit der Zeit. So erging es den rund 150 jungen Menschen auch mit ihrem Stück Knete – zu Beginn war es mühsam, doch nach einiger Zeit entstanden ganz unterschiedliche Symbole für den Freiwilligendienst bei der Diakonie.

(Fotos: Karsten Klama)