Sturmwarnung auf den Philippinen- Taifun Koppu

16.10.2015

Der Taifun Koppu steuert auf die Philippinen zu. Noch ist nicht klar, welches Ausmaß er an Zerstörung mit sich bringt. Die Behörden gaben Sturmwarnungen heraus und bereiteten Rettungspläne vor. Es ist zu befürchten, dass er über dem warmen Ozean weiter an Kraft gewinnt. Dreht er sich dann langsam, so haben die Inseln mit tagelangen Regen zu rechnen. Das bedeutet wiederum die Gefahr von Landrutschen und schweren Überschwemmungen und damit dem Verlust von Feldern und Dörfern. Gerade auf der Insel Luzon sind die Ängste groß.


Die langjährigen Partner der Diakonie Katastrophenhilfe beobachten die Lage, damit sie im Ernstfall sofort Nothilfe leisten können. Bei solchen Unwetterkatastrophen geht es immer zuerst um sauberes Wasser und trockene Unterkünfte. Vor allem  einkommensschwache Familien sind dann am härtesten getroffen. Sie brauchen oft auch Lebensmittel, um die Tage nach dem Sturm überstehen zu können

Verlässliches Partnernetzwerk

Der neue Taifun weckt schlimme Erinnerungen bei den Menschen auf den Philippinen. Im November 2013 hatte Taifun Haiyan für schwere Verwüstungen gesorgt und mehr als eine Millionen Häuser zerstört. Seit Haiyan hat die Diakonie Katastrophenhilfe mehr als 25 Projekte auf den Weg gebracht. Nach der Soforthilfe begann im Frühjahr 2014 auf den Philippinnen die Verteilung von Saatgut, Werkzeug, Netzen und Material zur Reparatur von Booten, um den Menschen zu helfen, wieder ihren Lebensunterhalt zu sichern. Im Sommer startete dann der Wiederaufbau. Gerade wurde das 300. Wohnhaus auf der damals besonders stark betroffenen Insel Leyte übergeben.

Jedes Jahr werden die Philippinen von rund 20 schweren Wirbelstürmen heimgesucht. Zwischen Mai und November ziehen oftmals mehrere Stürme in Folge über die Inselkette im Pazifischen Ozean. Erst im August war Sturm Goni auf Luzon getroffen. Neben Soforthilfe ist daher die Katastrophenvorsorge ein wichtiger Teil der Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe auf den Philippinen.

Jetzt zugunsten der Diakonie Katastrophenhilfe spenden >