Teilhabechancen in Bremen - laut Postleitzahl und Wohnquartier? Menschen mit Behinderungen in Bremer Stadtteilen

11.08.2017

Diskussion in der Stadtbibliothek Vegesack

Die großen Unterschiede zwischen Bremer Stadtteilen betreffen Einkommen, Lebenserwartung, Bildung und vieles mehr. Was bedeuten sie konkret für barrierefreien Zugang zu Verkehr, Arbeit und Freizeit, die Lebensqualität mit einer Beeinträchtigung oder die Chancen zur aktiven Teilhabe für alle im Wohnquartier?  Bei der Veranstaltung in der Stadtbibliothek Vegesack, Aumunder Heerweg 87, 28757 Bremen, am Dienstag, 15. August, um 18.30 Uhr stellen die Diskussionsteilnehmer die Situation mit besonderem Blick auf den Bremer Norden dar und diskutieren Forderungen an die Stadt, ihre Ortsteilgremien oder die Bundespolitik. Diese Veranstaltung des Diakonischen Werks Bremen in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bremen-Vegesack ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung der Bundeskunsthalle mit und über Menschen mit Down-Syndrom unter dem Titel „Touchdown“ in der Galerie im Park (bis 27. August).

Dabei sind:

  • Mitglieder der Arbeitsgruppe „Barrierecheck“ der Stiftung Friedehorst – Nutzerinnen und Nutzer des Friedehorster Freizeittreffs zeigen, wo sie im Stadtteil ihre Freizeit verbringen, welche Orte auch von Rollstuhlfahrern gut erreicht werden können und was sie generell in Bremen Nord vermissen bezüglich Barrierefreiheit in ihrem Alltag.
  • Maren Maetze. Elternverein für PSYchoMOtorische Entwicklungsförderung e.V. (EPSYMO) mit Sitz im „Haus der Zukunft“, Bremen-Lüssum. EPSYMO bietet Kindern von 3-16 Jahren, die Störungen in der Bewegung, der Wahrnehmung, der Sprache und im Verhalten haben therapeutisch ausgerichtete Entwicklungsförderung mit „Bewegung an Land, im Wasser und am Pferd“ an.
  • Ulla Maeser, Mitglied bei SelbstBestimmt Leben Bremen und im FORUM BARRIEREFREIES BREMEN - wohnt in Bremen-Nord - und Wilhelm Winkelmeier, Mitarbeiter von SelbstBestimmt Leben Bremen. SelbstBestimmt Leben Bremen ist eine politsche Interessenvertretung von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Der Verein betreibt auch eine Beratungsstelle für behinderte Menschen und ihre Familien.
  • Dr. Jürgen Stein, Verbandskoordinator des Diakonisches Werk Bremen e.V. Das Diakonische Werk Bremen ist ein Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege. Es organisiert und vertritt die Interessen seiner Mitglieder, zu denen auch die Bremische Evangelische Kirche gehört. Der Begriff Diakonie bezeichnet den sozialen Dienst der evangelischen Kirchen, deren Aufgabe die gelebte Nächstenliebe ist. Die Tätigkeitsbereiche der Diakonie mit ihren selbstständigen Einrichtungen, Initiativen und Vereinen decken das gesamte Spektrum der sozialen Arbeit in Bremen ab.