Treffen in Palermo

22.04.2015

Im Rahmen der von der Europäischen Union geförderten Lernpartnerschaft "Mosaics of Inclusion" haben sich die Projektbeteiligten aus Italien, Rumänien, Polen und Bremen in Palermo getroffen.

Eine Gruppe von acht Menschen mit verschiedenen Behinderungen - Nutzer und Nutzerinnen der Angebote der diakonischen Stiftung Friedehorst in Bremen - hat an der Begegnung der EU-geförderten Lernpartnerschaft "Mosaics of  inclusion" (Mosaike der Inklusion) in Palermo teilgenommen. Begleitet von Assistentinnen und freiwilligen Helferinnen des Diakonischen Werkes Bremen besuchten sie gemeinsam mit Delegationen aus Polen, Rumänien und den sizilianischen Gastgebern der Organisation "Uniamoci"  weltberühmte Mosaike (Bild: Dom von Monreale). Auch gestalteten sie selbst mit Stempeldruck das energiegeladene Mosaik "Vulkan".

Ersparnisse als fehlender Mosaikstein

Alle Gruppen sammelten aber auch, welche "fehlenden Steine" im bunten Bild ihres eigenen Lebens noch vermisst werden. So kamen für Bremen folgende konkrete Probleme zur Sprache: Die Barrieren in öffentlichen Gebäuden und Freizeitstätten sowie die von Krankenkassen verweigerten Hilfsmittel. Auch die nur geringe Entlohnung für Werkstattarbeit wurde angesprochen. Wobei mühsam angesammelte Ersparnisse regelmäßig vom Sozialamt eingezogen werden.

Das Diakonische Werk bereitet auch weiterhin internationale und barrierefreie Projekte vor.