Viele Spenden für weltweites Engagement der Diakonie Bremen

19.08.2015

Die Diakonie Katastrophenhilfe hat im Jahr 2014 insgesamt 17.934.765 Euro Spenden erhalten - aus Bremen kamen 112.060 Euro. In der Summe sind Kollekten und Spenden, die in Kirchengemeinden gesammelt wurden, sowie direkte Überweisungen enthalten.

 

 „Wir danken den Bremer Gemeinden, die regelmäßig Kollekten sammeln und somit das weltweite Engagement der Diakonie unterstützen“, betont Manfred Meyer, Landesdiakoniepfarrer und Geschäftsführer des Diakonischen Werks Bremen e.V. Aber auch den zahlreichen Spenderinnen und Spendern sei man dankbar für ihr Vertrauen in die gute Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe.
Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet seit 60 Jahren weltweit dort Hilfe, wo die Not am größten ist. Sie unterstützt Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und diese Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Sie hilft unabhängig von Religion, Hautfarbe und Nationalität.
Ein zentraler Aspekt des weltweiten Engagements der Diakonie Bremen ist auch die Hilfe in Rumänien – insbesondere in der Gemeinde Schäßburg. Die Bremer Diakonie unterhält seit mehr als 40 Jahren eine Partnerschaft mit der Evangelischen Kirchengemeinde A.B. in Schäßburg (Sighisoara) in Siebenbürgen in Rumänien. Gemeinsam beschlossen die Partner, den älteren Menschen zu helfen, die aufgrund mangelnder staatlicher Versorgung oft sehr einfach in ihren Häusern ohne Strom und Wasser leben, und gründete 1994 ein Pflegeheim mit nunmehr acht Plätzen, das „Pflegenest“. D a es in Rumänien bisher nur eine einzige und staatliche Krankenversicherung gibt, zu der nur wenige Menschen Beiträge entrichten können, ist das Pflegenest immer noch auf Hilfe aus Deutschland angewiesen. Das Diakonische Werk unterstützt das Pflegenest finanziell. Das Geld muss durch Spenden aufgebracht werden.
Für die Hilfe des Diakonischen Werks Bremen in Rumänien, insbesondere in Schäßburg, hat das Diakonische Werk Bremen im vergangenen Jahr Spenden und Kollekten in Höhe von insgesamt 19.854 Euro erhalten.  Ohne die großzügigen Spender, die die Arbeit in Rumänien, insbesondere das Pflegenest regelmäßig unterstützen wäre die Arbeit der Diakoniestation in Schäßburg nicht möglich.