Welches Land wollen wir sein? Was unternehmen wir gegen die Armut von Alleinerziehenden in Bremen?

31.05.2018

Debatte der Diakonie Bremen mit der Initiative Offene Gesellschaft am 26. Juni ab 17 Uhr in der Bremischen Bürgerschaft, Am Markt 20

Fast jede dritte Familie mit einem minderjährigen Kind hat nur einen Elternteil. Mehr als die Hälfte dieser alleinerziehenden Mütter und Väter ist auf Grundsicherung angewiesen. Alleinerziehende stehen vor ganz besonderen Herausforderungen – denn alleinerziehend heißt auch alleinverdienend. Die Zahl der Frauen, bei denen Einkommen – gerade in Teilzeit –­ und Sozialleistungen nicht ausreichen, um Armut zu verhindern, wird zunehmend größer.

Mehr Flexibilität im Arbeitsalltag, ein breiteres Angebot an Qualifizierungsmöglichkeiten, ein Anheben der sozialen Leistungen auf ein existenzsicherndes Niveau und der Ausbau der Kinderbetreuung – das könnten einige Eckpfeiler sein, damit Alleinerziehende in Bremen eine Chance haben, der Armutsspirale zu entkommen. Doch wie kann das gelingen? Darüber möchten wir mit Ihnen am 26. Juni um 17 Uhr im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft ins Gespräch kommen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Die Impulsgebenden des Abends:

  • Birgit Bergmann (FDP), Bürgerschaftsabgeordnete
  • Dr. Claudia Bogedan (SPD), Senatorin für Kinder und Bildung
  • Ingeborg Danielzick, Leitung Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt
  • Landesdiakoniepastor Manfred Meyer, Vorstand Diakonisches Werk Bremen
  • Carsten Meyer-Heder (CDU), Spitzenkandidat der CDU Bremen
  • Ingo Schierenbeck, Hauptgeschäftsführer der Arbeitnehmerkammer Bremen

Moderation: Martin Busch, Radio Bremen

Hinweis: Bei der Veranstaltung wird zur Dokumentation der Veranstaltung (Öffentlichkeitsarbeit) fotografiert.