© Foto: Tim-Christian Mundt
Spendenprojekte Brot für die Welt

Ergebnis der etwas anderen Freimarktsammlung

Die Freimarktsammlung zugunsten von Brot für die Welt bringt im Corona-Krisenjahr 4075,83 Euro Spenden zusammen

Seit mehr als 60 Jahren setzt sich Brot für die Welt für die Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit auf der ganzen Welt ein. Die Freimarktsammlung der Kreuzgemeinde zugunsten von Brot für die Welt gehört seit 53 Jahren zum Freimarkt wie Schmalzkuchen und Riesenrad. Statt des Freimarkts gab es in diesem Corona-Krisenjahr einen Freipark, der aber leider kaum geöffnet werden konnte. Deshalb sammelte die Kreuzgemeinde in diesem Jahr etwas anders - sie bat um Online-Spenden und stellte Brot-Spendendosen bei Geschäften und Bäckereien auf. Insgesamt kamen so 4075,83 Euro Spenden zusammen.

Die Summe geht nun an das evang. Hilfswerk Brot für die Welt zugunsten der Programme der Corona-Hilfe weltweit. Unter der Ausbreitung des Corona-Virus leiden Menschen in armen Ländern mit schlechtem Gesundheitssystem besonders, denn wenig Geld heißt wenig Schutz vor Covid-19. Bei mangelhaftem Zugang zu Wasser ist es unmöglich, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Menschen, die in Armut leben, sind außerdem oft mangelernährt, geschwächt und daher besonders anfällig für Krankheiten. Zur Bekämpfung der akuten Gesundheitskrise braucht es Geld. Schon seit März hat Brot für die Welt mit seinen Partnern vor Ort Programme zur Corona-Hilfe entwickelt und Projektmittel im sechsstelligen Bereich dafür freigegeben. Die Spenden der etwas anderen Freimarktsammlung helfen dabei, die Notlage in der Welt zu lindern und die internationale Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

„Ich bin dankbar, dass so viele Spender und Spenderinnen auch in dieser schwierigen Zeit etwas gegeben haben. Corona trifft nicht nur uns in Bremen und Deutschland, sondern gerade die Ärmsten der Armen weltweit. Deshalb ist es gerade jetzt auch so wichtig, nicht nur auf die Sorgen hier bei uns zu schauen, sondern auch die Nöte auf der ganzen Welt wahrzunehmen – und etwas dagegen zu tun. Dafür bietet eine Spende an Brot für die Welt eine sehr gute Möglichkeit. Denn das Hilfswerk setzt sich in verschiedenen Projekten mit seinen Partnern vor Ort für konkrete Hilfe weltweit ein“, betont Landesdiakoniepastor Manfred Meyer, Vorstand des Diakonischen Werks Bremen e.V., zu dem auch Brot für die Welt in Bremen gehört.

 

Ihre Ansprechpartnerin

Christina Hübner

Bildungsreferentin für ökumenische Diakonie