Gutes Spendenergebnis für die Diakonie Katastrophenhilfe

Diakonie Katastrophenhilfe legt Jahresbilanz 2019 vor

Die Diakonie Katastrophenhilfe hat im vergangenen Jahr 120.177 Euro Spenden und Kollekten im Land Bremen erhalten. Das ist etwas mehr als im Vorjahr (2018: 115.260 Euro). „Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern, die es der Diakonie Katastrophenhilfe möglich machen, weltweit Menschen in Not zu unterstützen“, sagt Landesdiakoniepastor Manfred Meyer, Vorstand des Diakonischen Werks Bremen e.V. Bundesweit gingen 2019 Spenden in Höhe von 23,9 Millionen Euro bei dem evangelischen Hilfswerk ein. Der leichte Anstieg (2018: 23,6 Mio. Euro) ist darauf zurückzuführen, dass die Spenden für die Nothilfe nach dem verheerenden Wirbelsturm Idai in Mosambik im März 2019 besonders hoch waren.

Neben Spenden hat die Diakonie Katastrophenhilfe 2019 auch öffentliche Mittel von der Bundesregierung, der Europäischen Union und den Vereinten Nationen in Höhe von 16,3 Millionen Euro erhalten.

So konnte die Diakonie Katastrophenhilfe im vergangenen Jahr insgesamt 122 Hilfsprojekte in 32 Ländern neu bewilligen und dafür etwa 41 Millionen Euro bereitstellen.

Die meisten Mittel sind in die vom Syrien-Krieg betroffenen Länder geflossen (6,8 Mio. Euro). Danach waren die Demokratische Republik Kongo (6 Mio. Euro) und der Südsudan (3,5 Mio. Euro) die Länder mit den größten Projektausgaben.

Die Diakonie Katastrophenhilfe wurde 1954 gegründet. Sie ist das Hilfswerk für humanitäre Hilfe der evangelischen Kirchen in Deutschland. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und diese Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Die Hilfe wird unvoreingenommen von politischer Einstellung, Religion, Geschlecht, Hautfarbe und Nationalität geleistet. Dabei achtet das Hilfswerk auf strikte Neutralität und ist in seinen Entscheidungen unabhängig.