Spendenprojekte Brot für die Welt

Kindern Zukunft schenken

Brot für die Welt startet bundesweite Spendenaktion / Bremer Eröffnung am 29. November 2020 in der Ev. Kirchengemeinde Grambke

Unter dem Motto „Kindern Zukunft schenken“ eröffnet das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt am ersten Advent bundesweit seine Spendenaktion. Der Gottesdienst zur Eröffnung findet in diesem Jahr in der Gedächtniskirche der Protestation in Speyer mit geladenen Gästen unter Beachtung der Corona-Bestimmungen statt und wird am 29. November um 10 Uhr live in der ARD übertragen. Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, spricht ein Grußwort.

Die Bremer Eröffnung der 62. Aktion von Brot für die Welt findet am 29. November um 10 Uhr in einem gemeinsamen Gottesdienst in der Ev. Kirchengemeinde Grambke statt. Unter dem Motto „Kindern Zukunft schenken“ wird Landesdiakoniepastor Manfred Meyer die Predigt halten, während die Bildungsreferentin für ökumenische Diakonie des Diakonischen Werks Bremen e.V., Christina Hübner, ein Projekt auf den Philippinen vorstellen wird. Dort unterstützt Quidan Kaisahan, eine Partnerorganisation von Brot für die Welt, Eltern bei der Entwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft und ermöglicht den Kindern den Besuch der Schule. (Aufgrund der dynamischen Lage rund um COVID-19 sind kurzfristige Änderungen möglich – wir bitten um Ihr Verständnis)

„Kindern Zukunft schenken“ - selten schien ein Motto so bedeutsam wie dieser Aufruf in diesem Pandemie-geprägtem Jahr: „Kinderrechte sind Menschenrechte! Jedes Kind hat das Recht auf Kindheit!“, lautet eine der wichtigsten Botschaften zur 62. Spendenaktion zugunsten von Brot für die Welt. In der Corona-Krise sind gerade Kinder und Jugendliche von den schwerwiegenden Folgen betroffen. Ihre Perspektiven haben sich weltweit deutlich verschlechtert, erst recht in den ärmeren Teilen der Welt. Kinderarbeit, mangelnde Schulbildung und Gesundheitsvorsorge rauben ihnen vielerorts Zukunftschancen.

„Es geht darum, Familien zu stärken, damit sie ihre Kinder zur Schule schicken können“, erklärt Landesdiakoniepastor Manfred Meyer, Vorstand des Diakonischen Werks Bremen e.V., zu dem auch Brot für die Welt in Bremen gehört. Dies sei gerade jetzt besonders wichtig, denn durch den Lockdown seien viele Jobs weggebrochen – was gerade für die Ärmsten weltweit vor allem eines bedeutet: Hunger. „Wir dürfen nicht zulassen, dass Eltern aus reiner Not die Zukunft ihrer Kinder aufs Spiel setzen müssen und sie aus der Schule nehmen, damit sie mitarbeiten“, so Meyer.

Die Spendenaktion der evangelischen Hilfsorganisation Brot für die Welt wird immer mit einem Festgottesdienst am ersten Advent eröffnet. Der Gottesdienst wird jedes Jahr aus einer anderen Landeskirche übertragen. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Frei- und altkonfessionellen Kirchen und Brot für die Welt rufen gemeinsam zu Spenden auf, und die Kollekte an Heiligabend ist traditionell für Brot für die Welt bestimmt. Da der Gottesdienstbesuch dieses Jahr nur sehr eingeschränkt möglich sein wird, weist Brot für die Welt auf die Möglichkeit hin, die Kollekte online zu geben: http://www.brot-fuer-die-welt.de/spende

„Kindern Zukunft schenken ist ein wichtiges Thema, das wir auch in Bremen unbedingt unterstützen. Wir möchten sensibilisieren und Hilfe leisten. In diesem Jahr sind Kollekten und auch Einzel-Spenden umso dringlicher, denn Corona trifft die Ärmsten und damit besonders die Kinder am härtesten“, erinnert Meyer.