764 Euro für Brot für die Welt

Bremer Bläserinnen und Bläser spielen zugunsten des weltweit tätigen Entwicklungswerks der evangelischen Kirchen

Auch im vergangenen Advent haben die Bläserinnen und Bläser der St. Georg-Gemeinde  Huchting, St. Lukas-Gemeinde Grolland und des evangelischen Posaunenwerks wieder zugunsten von Brot für die Welt vor dem Rathaus und auf den Domtreppen gespielt. Die Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarktes konnten sich an den Klängen der festlichen Blasmusik erfreuen und zwischen Weihnachtsrummel und Geschenkestress kurz innehalten. Wer wollte, durfte eine Münze oder einen Schein in die Sammeldose von Brot für die Welt stecken. Insgesamt konnten so durch die beiden Konzerte im Advent 764,14 Euro zugunsten von Brot für die Welt gesammelt werden. 

„Das ist ein tolles Ergebnis! Ich freue mich sehr über die alljährliche Unterstützung der Bläserinnen und Bläser. Durch dieses Engagement setzen sie ein starkes Zeichen der Nächstenliebe. Dafür meinen ganz herzlichen Dank“, sagt Landesdiakoniepastor Manfred Meyer, Vorstand des Diakonischen Werks Bremen, zu dem auch Brot für die Welt in Bremen gehört.

Die Spenden von Einzelnen, die Sammlungen und die Kollekten aus den Gemeinden sind das Fundament von Brot für die Welt. So kann Brot für die Welt in mehr als 90 Ländern rund um den Globus aktiv sein. Das Thema der aktuellen Spendenaktion lautet „Hunger nach Gerechtigkeit“. 

Seit 60 Jahren kämpft Brot für die Welt für die Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit. In dieser Zeit wurde Beachtliches erreicht: Gemeinsam mit Partnerorganisationen weltweit und getragen von so Vielen in evangelischen und freikirchlichen Gemeinden in Deutschland konnte Brot für die Welt bisher bereits Millionen Menschen dabei unterstützen, ihr Leben aus eigener Kraft zu verbessern. Dabei zählt für Brot für die Welt jede und jeder Einzelne und die Verheißung, dass alle „das Leben und volle Genüge“ haben sollen.

Es bleibt aber noch viel zu tun: Jeder neunte Mensch hungert und hat kein sauberes Trinkwasser. Millionen leben in Armut, werden verfolgt, gedemütigt oder ausgegrenzt. Die einen bauen ihren Wohlstand auf Kosten anderer aus. Das soll und muss nicht sein! Es ist genug für alle da, wenn wir gerecht teilen. In einer Welt, deren Reichtum wächst, darf niemand zurückgelassen werden.

„Hunger nach Gerechtigkeit“ lautet das Motto der 60. Aktion Brot für die Welt. Auch nach sechzig Jahren ist dieser Hunger nicht gestillt. Das gemeinsam Erreichte macht Mut und lässt das Hilfswerk weiter gehen auf dem Weg der Gerechtigkeit.