Ebola-Virus im Kongo, Krieg in Jemen und Syrien

Diakonie Katastrophenhilfe legt Jahresbilanz vor – 115.260 Euro Spenden aus Bremen

Die Diakonie Katastrophenhilfe (DKH) engagiert sich seit 1954 als humanitäres Hilfswerk der evangelischen Kirchen weltweit für Menschen, die durch eine Katastrophe in existenzielle Not geraten sind. Unabhängig von Religion, ethnischer Zugehörigkeit, politischer Überzeugung oder Nationalität. Dabei kümmert sie sich vor allem um diejenigen, die besonders auf Unterstützung angewiesen sind: Flüchtlinge, Alte, Kinder, Kranke und Behinderte.

Die DKH hat im vergangenen Jahr (2018) 115.260 Euro Spenden im Land Bremen erhalten. In dieser Summe sind alle Kollekten und Spenden aus der Region enthalten. Es ist ein etwas niedrigeres Ergebnis als im Vorjahr (2017: 145.453 Euro), aber dennoch ein sehr gutes Ergebnis. „Gerade die Spenden an die Diakonie Katastrophenhilfe machen immer wieder deutlich, dass Menschen weltweite Entwicklungen und Katastrophen nicht vergessen, sondern im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten die Katastrophenhilfe unterstützen“, sagt Landesdiakoniepastor Manfred Meyer, Vorstand des Diakonischen Werks Bremen e.V., zu dem auch die DKH in Bremen gehört.

Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit der DKH im vergangenen Jahr mit rund 23,6 Millionen Euro unterstützt. Das ist ebenfalls ein etwas geringeres Ergebnis als im Vorjahr (2017: 27,2 Mio. Euro).

 

Aktuelle Themen der DKH sind:

Das Ebola-Virus ist auch ein Jahr nach dem Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo nicht unter Kontrolle. Erst im Juli hat die Weltgesundheitsorganisation den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Es ist der zweitgrößte Ebola-Ausbruch in der Geschichte und der erste überhaupt in einem Kriegsgebiet.

Ein weiteres Thema ist er Krieg im Jemen, laut Vereinten Nationen die größte humanitäre Katastrophe unserer Zeit. 80 Prozent der Bevölkerung sind auf Hilfe angewiesen. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat vor wenigen Wochen ein eigenes Büro in Aden eröffnet und wird einen der Schwerpunkte ihrer Arbeit in den kommenden Jahren auf den Jemen legen.

Außerdem der seit über acht Jahren andauernden Krieg in Syrien und die Situation in Mosambik nach der Wirbelsturm- und Überschwemmungskatastrophe im März.