Zukunft durch Vielfalt

Dank traditionellem Saatgut und nachhaltiger Landwirtschaft haben Kleinbauernfamilien eine Chance. Ihre Spende hilft!

Viele Kleinbauernfamilien in Indien kämpfen ums Überleben. Die Organisation Navdanya hilft ihnen durch die Bereitstellung von traditionellem Saatgut und Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft.

 „Bevor ich Mitglied bei Navdanya wurde, wuchsen in unserem kleinen Küchengarten nur zwei, drei Gemüsesorten“, erzählt Gulabidevi Srimati. Nun gedeihen dort mehr als ein Dutzend Sorten. „Wir haben gut zu essen, alles aus eigenem Anbau“, sagt die Kleinbäuerin aus Gundiyat Gaon, einem Dorf in den Ausläufern des Himalaja. Weil sich die Familie fast komplett selbst versorgen kann, muss sie kaum noch Geld auf dem Markt ausgeben. Und da sie nachhaltigen Landbau betreibt, spart sie auch die Kosten für Saatgut, Pestizide und Dünger.

Rund 1.000 Sorten Saatgut 

Auf der Versuchsfarm von Navdanya, einer Partnerorganisation von Brot für die Welt, werden Kleinbäuerinnen wie Gulabidevi Srimati geschult. Dort wachsen auf etwa 140 Hektar Land eine Vielzahl traditioneller Nahrungspflanzen. In Navdanyas Saatgutbank lagern geschätzte 1.000 Sorten Saatgut.

Zu Unrecht vergessene Feldfrüchte 

Dank der Arbeit von Navdanya wurden längst in Vergessenheit geratene Sorten wiederentdeckt: „Die ‚vergessenen Nahrungsmittel‘ bieten oft einen hohen Nährwert“, erläutert Vandana Shiva, Gründerin und Leiterin von Navdanya. „Die Fingerhirse zum Beispiel enthält viel Kalzium, Eisen und Spurenelemente.“ Auch dank der Arbeit von Navdanya ist die Pflanze indienweit wieder populär geworden. „Inzwischen geben unsere Bäuerinnen sogar Kochkurse für Frauen in den Städten“, erzählt Vandana Shiva stolz.

 

Weitere Infos zu diesem Projekt finden Sie hier >