Hoffnung für Osteuropa 2017

Brot oder Medikamente?

Eine ältere Dame kommt in die Diakonie-Ambulanz, um Ihre Wunde am Bein versorgen zu lassen. Sie wird von einer ehrenamtlich arbeitenden Ärztin versorgt. Von der Mitarbeiterin in der Ambulanz bekommt sie Verbandsmaterial und notwendige Medikamente ausgehändigt. Sie braucht diese Unterstützung, weil es kein funktionierendes Gesundheitswesen für alle Bürgerinnen und Bürger in Lettland gibt. Ohne die Unterstützung der Diakonie-Ambulanz wären viele, vor allem älteren Menschen hilflos. Zu häufig stellt sich die Frage: Brot oder Medikamente?

Diakonie-Ambulanz der Jesus-Gemeinde in Riga

Die Diakonie-Ambulanz der Jesus-Gemeinde in Riga kümmert sich vor allem um ältere und kranke Menschen, die in einfachsten Verhältnissen leben und kaum über die Runden kommen. Medikamente,  ehrenamtliche ärztliche Betreuung, sozialdiakonische Unterstützung durch Mitarbeiterinnen der Gemeinde und Besuche durch Ehrenamtliche sind ein wichtiger Bestandteil der heilsamen Arbeit.

Das Diakonische Werk Bremen hat seit vielen Jahren eine enge Verbindung zur Diakonie-Ambulanz der Jesus-Gemeinde und bittet um diese Kollekte anlässlich der Aktion Hoffnung für Osteuropa.

Bremer Arbeitskreis "Hoffnung für Osteuropa"

Der Bremer Arbeitskreis "Hoffnung für Osteuropa" besteht seit 1994. Zu ihm zählen Menschen aus Gemeinden und Organisationen, die Kontakte nach Mittel- und Osteuropa haben. Der Arbeitskreis trifft sich mehrmals im Jahr, um Informationen und Tipps über Hilfsprojekte und die Situation in den Ländern Mittel- und Osteuropas auszutauschen.