Engagement für Bremen

Durch Projekte, Arbeitsgemeinschaften und Forderungen an die Politik engagiert sich das Diakonische Werk Bremen für das Land Bremen.

Inklusion und Integration

Inklusion und Integration bedeuten Zugehörigkeit. Jeder Mensch ist Teil der Gesellschaft - Keiner wird ausgeschlossen. Damit Inklusion und Integration nicht nur Begriffe sind, sondern Realität werden, bedarf es weiterer gesellschaftlicher Anstrengungen und finanzieller Unterstützung.

Um die Inklusion in Bezug auf Bildung und Beruf zu unterstützen, organisiert das Diakonische Werk immer wieder inklusive Projekte und bringt dabei Menschen – mit und ohne Behinderung– zusammen.

Die Integration von geflüchteten Menschen zu ermöglichen, ist eine dringende gesellschaftliche Aufgabe. Denn: Kein Menschen flüchtet aus seiner Heimat ohne Not.  Integration ist dauerhaft nur möglich, wenn auch das Land Bremen seine Integrationsaufgabe durch die Bereitstellung von Ausbildungs-Möglichkeiten, Arbeitsplätzen und menschenwürdigem Wohnraum erfüllt.

Armut und Arbeitslosigkeit

Leben in Armut bedeutet materielle und auch soziale Ausgrenzung. In Bremen sind laut dem zweiten Armuts- und Reichtums-Bericht etwa ein Drittel der Kinder und ein Viertel der Erwachsenen von Armut betroffen. Ein großes Risiko für Armut und gesellschaftliche Ausgrenzung stellt die Arbeitslosigkeit dar.

Es ist die Aufgabe des Sozialstaats, soziale Gerechtigkeit herzustellen und den Menschen das Nötigste –wie bezahlbaren Wohnraum – zur Verfügung  zu stellen. Dies kann zum Beispiel durch gesellschaftliche Umverteilung erreicht werden. Starke Schultern müssen mehr Solidarität leisten.

Die Diakonie setzt sich dafür ein, benachteiligten Arbeitssuchenden, wie Langzeitarbeitslose oder gering Qualifizierte, neue Beschäftigungsperspektiven und Teilhabemöglichkeiten zu eröffnen. Die Diakonie setzt sich auch dafür ein, dass für die mehr als 12.000 Langzeitarbeitslosen öffentlich geförderte Beschäftigungen in Bremen deutlich ausgebaut werden.

Fischen - Ein Social Spot zum Thema Altersarmut

Wohnungsnot in Bremen

Wirtschaftliche Notlagen und schwierige persönliche Lebensumstände können zur Wohnungslosigkeit führen. Gerade in Bremen, mit einer Armutsquote von fast 25 Prozent (2013), können viele Menschen die seit Jahren steigenden Mieten nicht mehr bezahlen.
Das Diakonische Werk Bremen unterstützt von Beginn an das „Aktionsbündnis Menschenrecht auf Wohnen“, in dem sich Betroffene wie Mitarbeitende unterschiedlicher Arbeitsbereiche und Institutionen zusammengetan haben, um sich mit sozialen Fragen der Stadt Bremen zu beschäftigen. Bremen braucht dringend eine bessere, soziale Wohnungspolitik, damit jeder seinen Anspruch auf eine angemessene, menschenwürdige und bezahlbare Wohnung einlösen kann.

Mehr über das Aktionsbündnis Menschenrecht auf Wohnen