Armut und Arbeitslosigkeit

Leben in Armut bedeutet materielle und auch soziale Ausgrenzung. In Bremen sind laut dem zweiten Armuts- und Reichtums-Bericht etwa ein Drittel der Kinder und ein Viertel der Erwachsenen von Armut betroffen. Ein großes Risiko für Armut und gesellschaftliche Ausgrenzung stellt die Arbeitslosigkeit dar.

Armut

Projekte, wie die Winterkirche, der Bremer Treff und der Anziehungspunkt des Vereins für Innere Mission in Bremen, unterstützen in Armut lebende Menschen – und sie bekommen immer mehr Zulauf.

Kein Mensch, so fordert es die Diakonie, sollte auf „Almosen“ angewiesen sein. Stattdessen ist es die Aufgabe des Sozialstaats, soziale Gerechtigkeit herzustellen und den Menschen das Nötigste –wie bezahlbaren Wohnraum – zur Verfügung  zu stellen. Dies kann zum Beispiel durch gesellschaftliche Umverteilung erreicht werden. Starke Schultern müssen mehr Solidarität leisten.

 

 

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Arbeitslosigkeit

Die Diakonie setzt sich dafür ein, benachteiligten Arbeitssuchenden, wie Langzeitarbeitslose oder gering Qualifizierte, neue Beschäftigungsperspektiven und Teilhabemöglichkeiten zu eröffnen.

Die Diakonie setzt sich auch dafür ein, dass für die mehr als 12.000 Langzeitarbeitslosen öffentlich geförderte Beschäftigungen in Bremen deutlich ausgebaut werden.

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