Bundesfreiwilligendienst Ü27

Den Bundesfreiwilligendienst für über 27-Jährige (BFD Ü27) dauert in der Regel 12 Monate, mindestens sechs und maximal 18 Monate. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Der Dienst kann in Vollzeit (39 Stunden/Woche) oder auch in Teilzeit (mindestens 21 Stunden/Woche) geleistet werden. Eingesetzt sind die Freiwilligen in einer Mitgliedseinrichtung der Diakonie Bremen. Eine Übersicht der freien Stellen finden Sie hier >

An mindestens zwölf Bildungstagen tauschen Sie sich mit anderen BFD-Teilnehmenden über Ihre Erfahrungen aus und beschäftigen sich mit unterschiedlichen Themen z. B. aus den Bereichen Gesellschaft, Kultur, Politik, Religion sowie mit Fragen, die für Sie speziell von Interesse sind, wie z. B. Umgang mit Stress, Anschlussperspektiven etc.

Außerdem haben Sie eine feste Ansprechperson in der Diakonie Bremen, die Sie in der Einsatzstelle besucht und bei Fragen rund um Ihren Einsatz wie auch bei persönlichen Anliegen beratend und unterstützend für Sie da ist.

Die Informationen zur Bewerbung finden Sie hier >

Bewerbungen für ein BFDÜ27 senden Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse: bfd-bewerbung@diakonie-bremen.de

Haben Sie noch Fragen? Antworten finden Sie hier >

BFD mit Flüchtlingsbezug

Die Belegung der Plätze aus dem Sonderprogramm „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“ muss einen Bezug zur Flüchtlingshilfe haben, also entweder muss der Einsatz in der Flüchtlingshilfe erfolgen oder aber der Dienst durch geflüchtete Menschen geleistet werden. Bewerberinnen und Bewerber müssen zu Beginn des Dienstes mindestens 18 Jahre alt sein. Eine Altersbeschränkung nach oben besteht nicht. Die Freiwilligen erhalten ein Taschengeld.

Einsatz in der Flüchtlingshilfe

Der Einsatz der Freiwilligen erfolgt in Aufgabenbereichen im Zusammenhang mit der Flüchtlingsbetreuung. Hierzu können beispielsweise Sportangebote in Flüchtlingsunterkünften, die Begleitung bei Behördengängen, Dolmetscherdienste, Personenbeförderungsfahrten und vieles mehr gehören. Auch organisatorische und koordinierende Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen, zum Beispiel bei der Sortierung und Weitergabe von Sachspenden und/oder der Lebensmittelverteilung sind möglich.

Engagement von geflüchteten Menschen

Asylberechtigte, Personen mit internationalem Schutz nach der Richtlinie 2011/95/EU und Asylbewerberinnen und Asylbewerber, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist, können ebenfalls an diesem Sonderprogramm teilnehmen. Der Einsatz erfolgt dann in allen Bereichen der diakonischen Arbeit. Während des BFD begleiten Pädagoginnen und Pädagogen die Freiwilligen - sie beraten und helfen bei auftretenden Problemen. Über das Jahr verteilt finden Bildungstage zu sozialen, politischen und kulturellen Themen sowie zu Sinn- und Wertfragen statt (in Anlehnung an den regulären BFDU27 und BFDÜ27). Die Freiwilligen sind, dem integrativen Ansatz entsprechend, gemeinsam mit Freiwilligen aus anderen Bereichen zusammen in einer Gruppe. Bei Bedarf sind Intensivsprachkurse sowie einsatzbegleitende Maßnahmen zur Erlangung bzw. Verbesserung deutscher Sprachkenntnisse möglich.