Freiwilliges Soziales Jahr

  • Wer kann sich bewerben?

    Junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahren, die die Schule abgeschlossen haben. Interessierte, die
    älter als 26 Jahre sind, können einen „BFDÜ27“ absolvieren.

  • Welche Einsatzstellen gibt es?

    Die Freiwilligen können zwischen der Arbeit in Einsatzstellen, wie Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen für behinderte und / oder psychisch kranke Menschen, Kirchengemeinden, (Integrations-) Kindergärten, dem Bereich der Krankenpflege sowie der Betreuung wohnungsloser Menschen wählen. Mehr dazu hier >

  • Wie läuft das Bewerbungsverfahren?

    Nach Eingang von Bewerbungsbogen, Zeugniskopie und Lebenslauf werden die BewerberInnen zu einem
    ausführlichen Informationsgespräch eingeladen und die infrage kommende Einsatzstelle wird ausgewählt. Den Bewerbungsbogen und weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren gibt es hier >

  • Wie lange dauert der Freiwilligendienst?

    Ein FSJ oder BFD dauert in der Regel zwölf Monate. In Einzelfällen besteht aber auch die Möglichkeit, den Dienst in sechs oder 18 Monaten zu absolvieren.

  • Was heißt pädagogische Begleitung?

    Während des FSJ oder BFD begleiten PädagogInnen die Freiwilligen, beraten und helfen bei auftretenden
    Problemen und unterstützen bei der Berufsorientierung. Über das Jahr verteilt finden 25 Bildungstage
    zu sozialen, politischen und kulturellen Themen sowie zu Sinn- und Wertfragen statt. Die Teilnahme und Mitarbeit an den Seminaren wird vorausgesetzt, sie sind Bestandteil des Freiwilligendienstes.

  • Wie wird der Freiwilligendienst bezahlt?

    Jede/r Freiwillige erhält monatlich ein Taschengeld. Außerdem werden die Sozialversicherungsbeiträge zu 100 Prozent übernommen und das Kindergeld wird weiter gezahlt.

  • Wie viel Urlaub haben die Freiwilligen?

    Die Freiwilligen unter 27 Jahren haben einen Jahresurlaub von 28 Tagen. Menschen im Bundesfreiwilligendienst über 27 Jahre erhalten 30 Tage Urlaub pro Jahr.

  • Was ist der Unterschied zwischen FSJ und BFD?

    Für Freiwillige im FSJ und BFD unter 27 Jahren gibt es nur einen Unterschied: Letztere nehmen eine Woche an einer politischen Bildungsfahrt teil, die vom Bund organisiert ist.

  • Was bedeutet BFDÜ27?

    Der „BFDÜ27“ steht allen Menschen ab 27 Jahren offen. Die Arbeitszeit beträgt mindestens 20,1 Stunden pro Woche und die Freiwilligen haben Anspruch auf mindestens zwölf Bildungstage pro Jahr. Es wird ebenfalls ein monatliches Taschengeld ausgezahlt, das sich bei verkürzter Stundenzahl entsprechend verringert.

  • Was bedeutet Diakonie Bremen?

    Das Diakonische Werk Bremen (kurz: Diakonie Bremen) ist ein anerkannter Spitzenverband der Freien
    Wohlfahrtspflege. Die Freiwilligen absolvieren ihr FSJ oder BFD bei den Mitgliedseinrichtungen der Diakonie
    Bremen, die auf allen Feldern der sozialen Arbeit in Bremen aktiv sind.

  • Ist meine Religionszugehörigkeit entscheidend?

    Nein. Das Wort „Diakonie“ bezeichnet zwar die soziale Arbeit der Evangelischen Kirchen. Für ein FSJ oder
    BFD können sich aber alle Interessierten bewerben – unabhängig von der eigenen Religionszugehörigkeit.

  • Und was sagen die Freiwilligen selbst?

    Was unsere Freiwilligen selbst über ihre FSJ oder BFD sagen, finden Sie hier >

  • Und was ist mit Flüchtlingshilfe?

    Die Belegung der Plätze aus dem Sonderprogramm „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“ muss
    einen Bezug zur Flüchtlingshilfe haben, also entweder muss der Einsatz in der Flüchtlingshilfe erfolgen oder aber der Dienst durch geflüchtete Menschen (Asylberechtigte, Personen mit internationalem Schutz nach der Richtlinie 2011/95/EU und Asylbewerberinnen und Asylbewerber, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist) geleistet werden.