Begleitung und Seminare

Während deines Freiwilligendienstes wirst du vom Team der Diakonie Bremen begleitet. Du hast eine feste Ansprechperson für alle Fragen rund um dein FSJ/BFD und wirst auch in der Einsatzstelle besucht.

Zum Freiwilligendienst gehören 25 Bildungstage, davon drei Wochenseminare, das Einführungs-, Zwischen-, und Abschlussseminar in einer festen Gruppe. Hier tauscht du dich über deine Erfahrungen aus und beschäftigst dich mit Themen, die die Gruppe selbst wählte und vorbereitet. Außerdem gibt es Exkursionen, Berufsorientierung und anderes.

Wahlseminare

Außerdem hast du eine Wahlseminarwoche. Dort kannst du aus verschiedenen Themen auswählen, wie z.B. Globalisierung, Umgang mit Trauer, Tod und Sterben, Sucht, „Stoff gegen Zoff“, interkulturelles und interreligiöses Lernen, Umweltbildung, Armut, Wohnungslosigkeit aber auch aus kulturelle Angebote wie Tanz, Theater oder Fotographie.

Im BFD unter 27 Jahre besuchst du ein Wochenseminar zur politischen Bildung an einem Bildungszentrum des Bundes.

Das sind unsere aktuellen Wahlseminare 2017/2018:

  • Eine Woche rund um Körper, Geist und Seele

    In dieser Woche beschäftigen wir uns mit den Grundlagen unserer eigenen Gesundheit. Wir sprechen über unseren Umgang mit Stress, dessen Ursachen und seiner Bewältigung. Wir erlernen die Grundlagen des Stockkampfs, erproben beim Bouldern (Indoor-Klettern) spielerisch eigene Ziele sowie Grenzen und versuchen diese zu überwinden. Eine gesunde Ernährung und deren Bedeutung für unser Wohlbefinden sind ebenfalls Teil der Gesundheitswoche. Wir kochen unser eigenes veganes oder vegetarisches Menu.

    Seminarleitung:
    Uli Dohmstreich
    Diplom Politologe

  • Reise durch die Bremer Betreuungslandschaft

    Menschen, die bei der Alltagsbewältigung kurz- oder langfristig auf intensive Hilfen angewiesen sind, werden in Bremen auf unterschiedlichste Weise unterstützt. Wohin kann man sich wenden, wenn man in Not gerät? Welche Angebote gibt es für Menschen mit psychischen Erkrankungen, einer Suchtproblematik oder einer geistigen Behinderung? Wie sieht es mit einer rechtlichen Betreuung aus und warum sagen wir nicht mehr „entmündigen“ sondern „betreuen“? Vor allem aber: warum sollte sich jeder von uns mit diesem Thema beschäftigen?
    Wir unternehmen eine Reise durch die Bremer Betreuungslandschaft, schauen auf die geschichtliche Entwicklung des Umgangs mit hilfsbedürftigen Personen, besuchen Angebote aus unterschiedlichen Bereichen der Hilfe und erhalten so einen kleinen Einblick in ein großes Thema. Durch den Kontakt zu Mitarbeitern und nach Möglichkeit mit Betroffenen sowie durch eure Erfahrungen in den Dienststellen erarbeiten wir ein Bild darüber, was es bedeutet, Entscheidungen nicht mehr alleine treffen zu dürfen und wie die Betreuenden dies erleichtern und ausgleichen können.
    Wir werden viel unterwegs sein, interessante Orte in Bremen kennenlernen, neue Perspektiven entwickeln und uns einem ernsten Thema mit Neugier und Humor nähern.

    Seminarleitung:
    Christian Driftmeier
    Sozialpädagoge (B.A.)