Partnerschaft mit Riga

Sozialdiakonische Arbeit der Jesus-Gemeinde in Riga

Die Jesus-Gemeinde Riga mit ihren rund 800 Mitgliedern liegt zentral in der lettischen Hauptstadt. Da viele Menschen in Riga nur wenig verdienen und daher in großer Armut leben, hat die Gemeinde vor 25 Jahren entschieden, eine Diakonie-Sozialstation aufzubauen. Diese bietet ein kleines Altenheim, einen Kindergarten, Hausbesuche, eine Kleiderkammer und eine Apotheke. Diese Angebote werden nach wie vor rege genutzt und sind nur dank des großen ehrenamtlichen Engagements von 30 Freiwilligen vor Ort und der finanziellen Unterstützung zahlreicher Partnerorganisationen aus ganz Deutschland möglich.

Viele dieser Partner und Partnerinnen besuchten die Jesus-Gemeinde anlässlich der Konferenz zum 25-jährigen Bestehen der Diakonie-Sozialstation im Oktober 2019.

 


Natürlich hat sich durch die weltweite Pandemie auch in Lettland einiges geändert. So mussten die Partner*innen in Riga leider die Kleiderkammer und Ambulanz im Frühjahr kurzfristig schließen, die Bibelstunde konnte nur als Telefonkonferenz stattfinden und die Aktion „Warmer Suppenteller“ war ebenfalls nicht im Gemeindehaus möglich. Dafür fanden verstärkt Hausbesuche in dieser Zeit statt, so dass die benötigten Lebensmittel, Hilfsmittel und Medizin zu den Bedürftigen nach Hause gebracht wurde. Während der Sommermonate konnten auch die Partner*innen in Riga etwas aufatmen und ein klein wenig zur Normalität zurückkehren, nun ist die Pandemie wie auch in Deutschland mit einer zweiten Welle zurück. Trotzdem versuchen die Engagierten ihr Bestes zu geben, den Menschen zu helfen ohne aber die älteren Damen im Seniorenheim zu gefährden. Aktuell sind die Mitarbeiterinnen der Sozialstation sehr viel mit den Senior*innen der Gemeinde telefonisch oder mit Abstand vor der Haustür in Kontakt. In der Weihnachtszeit verteilten sie Geschenke an die Senior*innen und Bedürftigen. Sie versuchen, wie wir alle, das Beste aus der Lage zu machen und den Menschen weiter zur Seite zu stehen.
Schon lange haben die Partner*innen in Riga einen großen Wunsch: Das Gemeindehaus soll vergrößert werden, um die sozialdiakonische Arbeit noch besser zu organisieren. Zimmer für ältere und hilfsbedürftige Menschen, eine professionelle Küche und Räumlichkeiten für Veranstaltungen sind angedacht.
Für die wichtige sozialdiakonische Arbeit – auch jetzt in der Pandemie - ist die Gemeinde in besonderer Weise auf Spenden und Kollekten angewiesen. Unterstützen auch Sie die Jesus-Gemeinde in Riga im Rahmen der Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ 2021/2022.


Spendenkonto der Diakonie Bremen bei der Evangelischen Bank
IBAN DE66 5206 0410 0006 4075 10
Stichwort: Hoffnung für Osteuropa Riga