Kampagne UNERHÖRT!

zuhören statt verurteilen

Die Diakonie wirbt mit dieser Kampagne für eine offene Gesellschaft: Viele Menschen haben heute das Gefühl, nicht gehört zu werden. Sie fühlen sich an den Rand gedrängt in einer immer unübersichtlicheren Welt, in der das Tempo steigt und Gerechtigkeit auf der Strecke zu bleiben droht. Doch jede Lebensgeschichte hat ein Recht darauf, gehört zu werden.

Die Kampagne, die von 2018 bis 2020 läuft, will wachrütteln und zugleich aufzeigen, dass die Diakonie zuhört, Lösungen bereithält und eintritt für eine offene und vielfältige Gesellschaft. Die Diakonie will diese Diskussion anstoßen und führen als Plattform für einen Diskurs rund um soziale Teilhabe.

Studie "Gib mir was, was ich wählen kann"

Die Denkfabrik aus Stuttgart war Anfang April auf Einladung der Diakonie Bremen und des kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (kda) zu Gast, um über die qualitative Studie „Gib mir was, was ich wählen kann“ zu sprechen. In der Studie schaute die Denkfabrik - Forum für Menschen am Rande aus Sicht ausgegrenzter Menschen, also vom Rand der Gesellschaft, auf die aktuelle Demokratiekrise. Nach einem Workshop im Familien- und Quartierszentrum in der Neuen Vahr-Nord, an dem 23 Personen, Langzeitarbeitslose und Multiplikatoren, teilgenommen haben, folgte die Vorstellung der Ergebnisse und Lösungsansätze aus diesem Workshop bei der öffentlichen Veranstaltung des kda und der Diakonie „Unerhört! Diese Langzeitarbeitslosen“ im forum Kirche. Mehr als 30 Interessierte waren in die Hollerallee gekommen, um sich mit dem Thema der Wahlbeteiligung von Langzeitarbeitslosen  zu befassen.

 
 

Alltagsheldinnen und Alltagshelden in der Pflege

Das Diakonische Werk Bremen dankte den Alltagsheldinnen und Alltagshelden in der Pflege mit einer Dankeschön-Veranstaltung und einer Gesprächsrunde unter dem Titel „Unerhört. Diese Alltagshelden“ in der Bremischen Bürgerschaft.