Kampagne UNERHÖRT!

zuhören statt verurteilen

Die Diakonie wirbt mit dieser Kampagne für eine offene Gesellschaft: Viele Menschen haben heute das Gefühl, nicht gehört zu werden. Sie fühlen sich an den Rand gedrängt in einer immer unübersichtlicheren Welt, in der das Tempo steigt und Gerechtigkeit auf der Strecke zu bleiben droht. Doch jede Lebensgeschichte hat ein Recht darauf, gehört zu werden.

Die Kampagne, die von 2018 bis 2020 läuft, will wachrütteln und zugleich aufzeigen, dass die Diakonie zuhört, Lösungen bereithält und eintritt für eine offene und vielfältige Gesellschaft. Die Diakonie will diese Diskussion anstoßen und führen als Plattform für einen Diskurs rund um soziale Teilhabe.

Studie "Gib mir was, was ich wählen kann"

Die qualitative Studie „Gib mir was, was ich wählen kann“ (ISBN 978-3-86962-293-4) der Denkfabrik - Forum für Menschen am Rande aus Stuttgart schaut aus Sicht ausgegrenzter Menschen, also vom Rand der Gesellschaft, auf die aktuelle Demokratiekrise. Menschen aus prekären Lebenswelten beteiligen sich immer weniger an Wahlen. Überdurchschnittlich hoch vertreten sind dabei Langzeitarbeitslose. Sie sind bei dieser explorativen Studie selbst zu Forschern geworden und haben langzeitarbeitslose Nichtwähler befragt. Sie wollten wissen, warum sie nicht mehr wählen gehen. Sie sind die Ersten, die auf diesem direkten Weg nach den Motiven fragen und schließen damit eine wichtige Forschungslücke, wissenschaftlich begleitet durch den Soziologen Franz Schultheis. Die Denkfabrik aus Stuttgart ist vom 2. bis 4. April 2019 zu Gast in Bremen.
 

 
 

Alltagsheldinnen und Alltagshelden in der Pflege

Das Diakonische Werk Bremen dankte den Alltagsheldinnen und Alltagshelden in der Pflege mit einer Dankeschön-Veranstaltung und einer Gesprächsrunde unter dem Titel „Unerhört. Diese Alltagshelden“ in der Bremischen Bürgerschaft.