© Foto: Darius Ramazani / Diakonie

Wohnungsnot in Bremen

Wirtschaftliche Notlagen und schwierige persönliche Lebensumstände können zur Wohnungslosigkeit führen. Gerade in Bremen, mit einer Armutsquote von fast 25 Prozent (2013), können viele Menschen die seit Jahren steigenden Mieten nicht mehr bezahlen. Besonders hart ist das Leben auf der Straße bei starker Hitze im Sommer und eisiger Kälte im Winter. Über die genaue Zahl der Obdachlosen in Bremen gibt es nur Schätzungen. Man geht von etwa 600 Menschen aus, die in Bremen auf der Straße leben.

"Bremen braucht dringend eine bessere, soziale Wohnungspolitik, damit jeder seinen Anspruch auf eine angemessene, menschenwürdige und bezahlbare Wohnung einlösen kann", fordert Landesdiakoniepastor Manfred Meyer im Namen des Diakonischen Werks Bremen e.V. Gerade für Menschen, die in einer Wohnung leben könnte, aber auf dem hart umkämpften Wohnungsmarkt Schwierigkeiten haben eine zu bekommen, muss es - fordert die Diakonie - spezielle Wohnangebote geben. "Es ist die Aufgabe des Sozialstaats, soziale Gerechtigkeit herzustellen und den Menschen das Nötigste –wie bezahlbaren Wohnraum – zur Verfügung  zu stellen“, betont Meyer.


Das Diakonische Werk Bremen unterstützt von Beginn an das „Aktionsbündnis Menschenrecht auf Wohnen“, in dem sich Betroffene wie Mitarbeitende unterschiedlicher Arbeitsbereiche und Institutionen zusammengetan haben, um sich mit sozialen Fragen der Stadt Bremen zu beschäftigen.