Über die Diakonie Bremen

Das Diakonische Werk Bremen e. V. ist im Bundesland Bremen anerkannter Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege. Es organisiert und vertritt die Interessen seiner mehr als 40 selbstständigen Mitglieder, die auf allen Feldern der sozialen Arbeit tätig sind. In den Mitgliedseinrichtungen der Diakonie Bremen engagieren sich insgesamt etwa 3.600 Hauptamtliche und 1.300 Ehrenamtliche.

Der Landesverband

Die Diakonie versteht sich als Anwältin der Schwachen und benennt öffentlich die Ursachen von sozialer Not gegenüber Politik und Gesellschaft. Die Schwerpunktthemen finden Sie hier.

Die Struktur

Bei Fragen stehen Ihnen die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle des Diakonischen Werks Bremen e.V. gerne zur Verfügung. Den passenden Ansprechpartner finden Sie hier >


Vertreten wird der Landesverband durch den Vorstand, Landesdiakoniepastor Manfred Meyer.

Geschichte

  • 1596

    Die in Stiftungen, Anstalten und Einrichtungen organisierte Diakonie hat in Bremen eine sehr lange Tradition. Sie reicht zurück bis in das Jahr 1596, als die "Stiftung Alten Eichen" ihren Ursprung nahm. Die Stiftung Alten Eichen von 1596 gilt als älteste Jugendhilfeeinrichtung Deutschlands.

  • 1692

    Die "Stiftung St. Petri Waisenhaus von 1692 in Bremen" hat ihren Ursprung im Waisenhaus der St. Petri-Domgemeinde von 1692, und die Egestorff-Stiftung geht zurück auf ein Heim für arme, kranke und alte Bürger, das 1692 auf Anregung der Bremer Altstadtgemeinden von der Bürgerschaft zur Verbesserung der Armenpflege gegründet wurde.

  • 1849

    Der Verein für Innere Mission besteht seit 1849, das im Jahr 1868 gegründete "Diakonissenmutterhaus" bzw. die "Bahnhofsmission" seit 1898 sind weitere Beispiele für frühes diakonisches Engagement in Bremen.

  • 1963

    Am 21. Januar 1963 wird das Diakonische Werk Bremen e.V. gegründet.

  • 1964

    Mit dem 1. Januar 1964 nimmt das Diakonische Werk „Innere Mission und Hilfswerk der Evangelischen Kirche in Bremen e.V.“ seine Tätigkeit auf. Das „Gesetz zur Förderung eines freiwilligen sozialen Jahres“ bietet seit 1964 einen rechtlichen Rahmen, der allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit zur Orientierung bei gleichzeitiger sozialer Sicherung und Bildung garantiert (FSJ).

  • 1969

    Der Kirchenausschuss der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) ist bereit, den Werken und Einrichtungen, die dem Diakonischen Werk angeschlossen sind, den Anschluss an die kirchliche Versorgungskasse Darmstadt zu ermöglichen.

  • 1975

    Die Satzung des Diakonischen Werkes Bremen wird der Satzung des DW-EKD angepasst.

  • Auf Vorschlag der Hauptgeschäftsstelle und nach Beratung im Kirchenausschuss richtet das DW Bremen gemeinsam mit der Lutherischen Kirche Oldenburg und dem DW der Ev.-ref. Kirche Nordwestdeutschlands eine gemeinsame Verwaltungsstelle für Zivildienstleistende ein. Federführung liegt beim DW Oldenburg.

  • 1979

    Eröffnung der Zentralen Beratungsstelle (ZBS) für alleinstehende wohnungslose Bürger mit besonderen sozialen Schwierigkeiten.

  • 1981

    Das Freiwillige Soziale Jahr wird von 30 auf 60 Teilnehmer ausgeweitet, da 30 Plätze in Kindergärten und Gemeinden vom Kirchenausschuss genehmigt und finanziert werden. Der Bundesverband Johanniter-Unfallhilfe e.V. wird in das Diakonische Werk Bremen aufgenommen, da der Ortsverband Bremen nicht selbst Mitglied werden kann.

  • 1981

    Mit Beginn des neuen Kindergartenjahres gibt es in Bremen nur noch eine Sondergruppe für behinderte Kinder im vorschulischen Bereich (Spastikerhilfe in Osterholz). Alle anderen behinderten Kinder im vorschulischen Bereich werden ab 1. September 1985 integrativ in städtischen Kindertagesstätten oder in Einrichtungen freier Träger gefördert, wobei die Evangelische Kirche in Bremen acht Kindertagesstätten der Integration geöffnet hat.

  • 1981

    Die Zivildienstschule Haus Marienhude in Hude/Oldenburg nimmt ihre Tätigkeit auf. Getragen wird diese Schule von den Diakonischen Werken Hannover, Braunschweig, Oldenburg, reformierte Kirche Nordwestdeutschland und Bremen.

  • 1986

    Die Geschäftsstelle zieht in das Haus der Diakonie an der Blumenthalstraße 10 um.

  • 1987

    Nach den Richtlinien des Bundesamtes für den Zivildienst ist es zukünftig ausgeschlossen, dass Zivildienstleistende direkt bei Kirchengemeinden eingestellt werden können. Darum beschließt das Diakonische Werk, die Anerkennung als Einsatzstelle zu beantragen, um ihre Beschäftigung in Integrationsgruppen zu gewährleisten.

  • 1989

    Die 31. Aktion Brot für die Welt wird bundesweit in der Bremer Oberen Rathaushalle unter Beteiligung der Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth eröffnet.

  • 1990

    Der Landesverband der Kindertagesstätten zieht aus dem Haus der Diakonie aus und wird organisatorisch an die Kirchenkanzlei angegliedert.

  • 1997

    Die Diakonische Konferenz findet in Bremen statt und verabschiedet das bundesweite Leitbild.

  • 2004

    Der Verein für Innere Mission und das Diakonisches Werk Bremen werden organisatorisch getrennt. Das Diakonische Werk bezieht eigene Räumlichkeiten im Konsul-Hackfeld-Haus.

  • 2009

    Der Deutsche Evangelische Kirchentag kommt nach Bremen und das Diakonische Werk Bremen organisiert das Diakonische Dorf auf dem Kirchhof Unser Lieben Frauen.

  • 2012

    Das Diakonische Werk Bremen feiert seine 40-jährige Partnerschaft mit der Kirchengemeinde in Schäßburg. Das Diakonische Werk Bremen unterstützt das Aktionsbündnis Menschenrecht auf Wohnen.

  • 2013

    Die 50. Aktion Brot für die Welt wird in Bremen mit einem Gottesdienst in der Kulturkirche eröffnet.

  • 2014

    Die Diakonie Bremen feiert das 50-jährige Bestehen mit einem Senatsempfang im Bremer Rathaus. Auch das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) feiert sein 50-jähriges Bestehen.