Wir vertreten als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege die Interessen unserer selbstständigen Mitglieder, die auf allen Feldern der sozialen Arbeit tätig sind. In unseren 46 Mitgliedseinrichtungen engagieren sich etwa 4.000 Hauptamtliche und 1.500 Ehrenamtliche.

Über den Landesverband

Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit

Das Diakonische Werk Bremen e.V.

Das Diakonische Werk Bremen e. V. der Bremischen Evangelischen Kirche ist im Bundesland Bremen anerkannter Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege. Es organisiert und vertritt die Interessen seiner 44 selbstständigen Mitglieder, die auf allen Feldern der sozialen Arbeit tätig sind. In den Mitgliedseinrichtungen der Diakonie Bremen engagieren sich insgesamt etwa 4.000 Hauptamtliche und 1.500 Ehrenamtliche.
 


Unsere Transparenzstandards

Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit ist eine zentrale Voraussetzung für Legitimation und Profilbildung diakonischer Arbeit. Sie ist zudem Ausweis unserer Professionalität und Glaubwürdigkeit. Aus diesem Grund wurden 2010 erstmals umfassende Transparenzstandards für Caritas und Diakonie verabschiedet. 2018 wurden sie in einem verbändeübergreifenden Prozess überarbeitet und gestrafft. Die seit Januar 2019 gültigen Transparenzstandards Caritas und Diakonie umfassen Themenfelder aus den Bereichen Strukturen, Finanzen und Leistungen.
 

Strukturen

Basisdaten:

Das Diakonische Werk Bremen e.V. hat seinen Sitz an der Contrescarpe 101 in der Bremer Innenstadt und ist zu erreichen über den Seiteneingang in der Birkenstraße 34. Gegründet wurde das Diakonische Werk Bremen e.V. am 21. Januar 1963.

Das Diakonische Werk Bremen e.V. ist ein eigetragener Verein. Es ist beim Amtgericht Bremen unter der Registernummer VR 2961 eingetragen.

Das Diakonische Werk Bremen e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Freistellungsbescheids vom 17.09.2020.
 

Organisationsstruktur:

Die Struktur der Leitungs- und Entscheidungsgremien des Diakonischen Werk Bremen e.V. ist entsprechend der Empfehlungen des Diakonischen Corporate Governance Kodex aufgebaut, dessen Vorgaben sich auch in der Satzung des Werks wiederfinden. Das Diakonische Werk Bremen e.V. hat drei Organe: Die Mitgliederversammlung, den Verwaltungsrat und einen hauptamtlichen Vorstand. Der Verwaltungsrat besteht aus sieben bis neun von der Mitgliederversammlung für eine Amtszeit von vier Jahren zu wählenden Mitgliedern. Darüber hinaus entsendet der Kirchenausschuss der Bremischen Evangelischen Kirche eine Vertreterin oder einen Vertreter als geborenes Mitglied in den Verwaltungsrat. In der Mitgliederversammlung vertreten ihre gesetzliche Vertreterin oder ihren gesetzlichen Vertreter die Mitglieder (Einrichtungen und Vereine) bzw. eine bevollmächtigte Person.


Gesellschaftsrechtlich verbunden ist das Diakonische Werk Bremen e.V. mit der StadtteilGenossenschaft Hulsberg. Das Diakonische Werk Bremen e.V. ist Mitglied im Verein Hafen-Klönschnack e.V.

Personalstruktur:

Im Diakonischen Werk Bremen e.V. arbeiten 5 Personen in Vollzeit (3 Frauen, 2 Männer), 10 Personen in Teilzeit (9 Frauen, 1 Mann) und 1 Person im Mini-Job (1 Frau). Im Freiwilligendienst FSJ und BFD sind jährlich rund 150 Freiwillige im Einsatz. Im Bereich der Freiwilligendienste werden bei Bedarf auch Honorarkräfte beschäftigt. Rund 50 Ehrenamtliche engagieren sich für das Diakonische Werk Bremen e.V.
(Stand 1.3.2020)

Finanzen

Wirtschaftsdaten, wirtschaftliche Lage sowie Prüfungsmaßnahmen:

Das Diakonische Werk Bremen e.V. unterliegt keiner gesetzlichen Prüfungspflicht. Gemäß § 11 seiner Satzung ist der Jahresabschluss jedoch freiwillig zu prüfen. Der Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2018 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Abel, Wilke & Co. GmbH erstellt. Der Jahresabschluss vermittelt demnach insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Vereins. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

 

Spenden und bedeutende Finanzgeber bzw. Finanzgeberinnen:
 

 

Unsere Selbstverpflichtung:

Das Diakonische Werk Bremen e.V. hat sich im Rahmen einer Selbstverpflichtung zu einer ordnungsgemäßen und effizienten Verwendung der Spenden verpflichtet. Ihre Spende kommt an, denn 92 Prozent der Spenden fließen direkt in die Projektarbeit, 8 Prozent fließen in die Spendenverwaltung und Spendenwerbung (Fundraising). 
 


Leistungen

Leistungsprofil und Leistungsangebot:

Die Diakonie versteht sich als Anwältin der Menschen in Not. Sie setzt sich für gleichwertige Lebensbedingungen aller Menschen ein und ist sozialpolitische Impulsgeberin. Als Landesverband und als großer Wohlfahrtsverband vertritt das Diakonische Werk Bremen e.V. die Interessen der Menschen, für die ihre Dienste und Einrichtungen tätig sind, gegenüber Parlament und Regierung sowie in der Öffentlichkeit. Mehr zu dem Leistungsprofil erfahren Sie auf dieser Internetseite sowie im Jahresbericht.

Leitbild der Diakonie Bremen

Auf Grundlage des Evangeliums und als Teil der Kirche handeln wir diakonisch und unterstützen als vielfältige Gemeinschaft Menschen – bedingungslos und kooperativ. In der Kirche und gegenüber der Gesellschaft treten wir nachhaltig, wegweisend und sichtbar durch Wort und Tat, Glaube und Handeln sowie Gottes- und Nächstenliebe auf. So gestalten wir eine soziale, liebevolle und verantwortungsbewusste Gesellschaft mit.

Gesamtausschuss der Mitarbeitervertretungen

Jede diakonische Einrichtung braucht eine Mitarbeitervertretung (MAV), die sich für die Interessen der Dienstnehmenden einsetzt. Die rechtliche Grundlage ist das Mitarbeitervertretungsgesetz der Evangelischen Kirche in Deutschland. Um den MAV die Arbeit etwas zu erleichtern, hat der Gesamtausschuss auf der folgenden Seite ein paar Informationen und Tipps für Mitarbeitende in der MAV zusammengestellt.

Die Geschichte des Landesverbands

  • 2020

    Das Diakonische Werk ist Mitveranstalter der 4. Bremer Armutskonferenz. Die Hood Training gGmbH gründet sich und wird als 46. Mitglied ins Diakonische Werk Bremen e.V. aufgenommen. Die Corona-Krise verändert das Privat- und Berufsleben in diesem Jahr. Viele Veranstaltungen müssen verschoben werden. Das Diakonische Werk Bremen e.V. startet das Social Intranet der Bremer Diakonie.

  • 2019

    Das Diakonische Werk Bremen e.V. präsentiert den Sozial-O-Mat zur Wahl der Bremischen Bürgerschaft. Vertreterinnen und Vertreter des Diakonischen Werks feiern mit den Partnern in Riga das 25-jährige Bestehen der Sozialstation und in Schäßburg das 25-jährige Bestehen des Pflegenests. Seit Februar 2019 koordiniert eine Mitarbeitende des Diakonischen Werks die Arbeit der Kirchencafés der BEK (Vernetzung, Fortbildung). Das Projekt "kurz und gut" für kurzzeitiges Engagement startet im Diakonischen Werk. Die Bremer Krankenpflegeschule der freigemeinnützigen Krankenhäuser heißt nun Bremer Zentrum für Pflegebildung und wird getragen von drei Krankenhäusern (DIAKO, Rotes Kreuz Krankenhaus, St. Joseph-Stift) und drei Trägern der Altenhilfe (Caritasverband Bremen e.V., Diakonisches Werk Bremen e.V., Bremische Schwesternschaft vom Roten Kreuz). Seit September 2019 ist das Kunst- und Integrationsprojekt "Der Flug des Stiftes" in Trägerschaft des Diakonischen Werks Bremen e.V. Als Pilot-Projekt hat am 1. November 2019 das Praxisforschungsprojekt „Interkulturelle Öffnung/Diversität in der Diakonie“ begonnen.

  • 2018

    Die Diakonie-Bremen-Karrierekampagne „Du verdienst mehr“ startet. Im Oktober 2018 eröffnet die Ausstellung des Diakonischen Werks Bremen e.V. „Denn bin ich unter das Jugenamt gekommen“ über die Bremer Jugendfürsorge und Heimerziehung 1933 bis 1945 (Forschungsergebnisse von Kulturwissenschaftlerin Gerda Engelbracht). Das Diakonische Werk organisiert unter dem Titel "unsere Natur – unsere Zukunft" (2018-2019) deutsch-russische Jugendbegegnungen in Tver und Bremen.

  • 2017

    Durch die neue Satzung des Diakonischen Werks Bremen e.V. gibt es zukünftig keinen ehrenamtlichen Vorstand und eine hauptamtliche Geschäftsführung mehr, sondern einen hauptamtlichen Vorstand sowie den Verwaltungsrat. Anlässlich des Reformationsjubiläums beteiligt sich das Diakonische Werk mit einer Ausstellung in der Kirche Unser Lieben Frauen an der Kampagne „Türen öffnen. Gerechtigkeit leben“. Im Jahr 2017 beginnt die Zusammenarbeit mit der Initiative Offene Gesellschaft, mehrere gemeinsame Veranstaltungen (Debatten) folgen in den nächsten Jahren. Seit Februar 2017 ist das Patenmodell mit Ausbildungsbrücke und Jobbrücke (bis ende 2019) in Trägerschaft des Diakonischen Werks Bremen e.V. Die Strategische Partnerschaft in Erasmus+ Jugend mit einem Partner in Italien startet unter dem Titel "Social Inclusion Health" (2017-2018). Das Diakonische Werk beteiligt sich am EU-Projekt des Vereins Transnational Corridors e.V. "Der Transkontinentale Bildungsraum" (2017-2018). Die Erasmus+Partnerschaft "Art of Inclusion" (2017-2019) mit Partnern aus Italien, Rumänien und Portugal startet, u.a. mit der Kunstaktion "Für eine bunte Stadt" in Bremen.

  • 2016

    Im Februar präsentiert das Diakonische Werk die Ausstellung "Kann die Welt auf uns verzichten?" über Kinder mit Down-Syndrom im Kapitel 8. Beim ökumenischen Stadtkirchentag in Bremen beteiligen sich Caritas und Diakonie durch einen Raum zum Thema "Altersarmut". Im August 2016 eröffnet das Diakonische Werk das Projekt "Notruf Mirjam Bremen-Weser-Ems" (in der Trägerschaft des Diakonischen Werks bis Ende 2019). Im Herbst findet die 50. Freimarktsammlung zugunsten von Brot für die Welt statt.

  • 2015

    Bertold Frick wird 2015 ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes Bremen e.V. Die Ausstellung "Erdölbiografien" wird von Brot für die Welt in Bremen in der Friedenskirche gezeigt. Es gibt einen Relaunch der Website des Diakonischen Werks Bremen. In Zusammenarbeit zwischen der Kunsthalle Bremen und dem Diakonischen Werk Bremen werden erste Führungen durch Ausstellungen für Menschen mit Sehbehinderung angeboten. Das EU-Projekt "Going International" (2015-2017) startet in Zusammenarbeit mit der Organisation Uniamoci Onlus in Palermo.

  • 2014

    Im Jahr 2014 erhält das von dem Diakonischen Werk unterstützte Aktionsbündnis Menschenrecht auf Wohnen den Hilde-Adolf-Preis für Bürgerschaftliches Engagement. In Rumänien findet anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Pflegenests Schäßburg eine Feier mit Vertreterinnen und Vertretern des Diakonischen Werks statt. Die Kampagne "Raum für mein Leben" startet 2014 mit Workshops. Im November veranstaltet das Diakonische Werk zusammen mit African German Network Association einen Gesundheitskongress. Die Konferenz Diakonie und Entwicklung findet im Oktober in Bremen statt. Am 16. Dezember 2014 gibt es einen Senatsempfang im Bremer Rathaus anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Diakonischen Werks Bremen e.V. Die Erasmus+Partnerschaft "Mosaics of Inclusion" (2014-2016) startet beim Diakonischen Werk Bremen mit Partnern aus Polen, Italien und Rumänien. Die Erasmus+Partnerschaft Pedagogy and Creativity (2014-2016) startet für pädagogisches Personal der Diakonie Bremen. Altenpflegeschüler und -Schülerinnen aus Friedehorst erleben Einsätze in Rumänien, Lettland und Italien bei dem EU-Projekt Career Start for Care Professions (2014-2016).

  • 2013

    Die 55. Aktion Brot für die Welt wird unter dem Titel "Land zum Leben - Grund zur Hoffnung" in Bremen mit einem Gottesdienst in der Kulturkirche St. Stephani eröffnet. Manfred Meyer wird Landesdiakoniepastor und Geschäftsführer des Diakonsichen Werks Bremen e.V. Im Rahmen des EU-Projekts "Health and Culture" (2013) arbeiten das Bildungszentrum „Gesundheitsimpulse“ des DIAKO Bremen mit der Galilee Society Israel und einer Organisation in Mauretanien zu einer Publikation über Stand und Methoden von Prävention und Gesundheitsbildung in diesen Ländern.

  • 2012

    Das Diakonische Werk feiert seine 40-jährige Partnerschaft mit der Kirchengemeinde in Schäßburg. Das Diakonische Werk unterstützt das neu gegründete Aktionsbündnis Menschenrecht auf Wohnen. Und das Diakonische Werk eröffnet ein Facebook-Profil und startet somit die Präsenz in den Sozialen Netzwerken. Das Haus der Zukunft e.V. arbeitet mit Einrichtungen aus der Türkei und Spanien im EU-Projekt "The Grey Gold of Europe" (Grundtvig, 2012-2014) zusammen. Im Rahmen des EU-Projekts "Longitude of Inclusion" (2012-2013) finden Begegnungen unter Beteiligung von Menschen mit Behinderung in Bremen, Italien und Ägypten statt.

  • 2011

    Zum 1. Juli 2011 wurden Wehr- und Zivildienst ausgesetzt, was zu einer Neuausrichtung der Freiwilligenarbeit (FSJ und BFD) führte. Das Diakonische Werk beteiligt sich an den EU-Projekten "Training Organisations Implement new Skills in an Openminded European Network" (TOISON), "An informed Person is a protected One" (2011-2013), "PC Waste and Art / Baum der Freundschaft" (2011-2012), "Qualifying Volunteers fighting Domestic Violence" (Grundtvig, 2011-2013) sowie "From local Action to engagement with the wider society" (2011-2012).

  • 2010

    Das Diakonische Werk beteiligt sich bei dem EU-Projekt "Free Age Senior" (Grundtvig, 2010-2012).

  • 2009

    Der Deutsche Evangelische Kirchentag kommt nach Bremen und das Diakonische Werk Bremen organisiert das Diakonische Dorf auf dem Kirchhof Unser Lieben Frauen. Bei dem EU-Projekt "Without Barriers" (2009-2011) arbeitet die Petri Kinder- und Jugendhilfe zusammen mit Einrichtungen aus der Türkei, Norwegen, Frankreich und Spanien. In dem EU-Projekt "Social Inclusion for People with Learning Disability" (Grundtvig, 2009-2011) arbeitet das Diakonische Werk mit Partnern aus Dänemark, der Türkei und Ungarn zusammen.

  • 2008

    In dem EU-Projekt "Training of Care Staff for Persons with Disability (Leonardo, 2008-2010)" arbeitet das Diakonische Werk mit Partnern aus der Türkei, Dänemark, Griechenland und Italien zusammen.

  • 2007

    Das Diakonische Werk hat als einer der ersten Landesverbände das neue Corporate Design (CD) der Diakonie Deutschland für seine Geschäftsausstattung übernommen und auch den Internetauftritt in Anlehnung an das CD gestaltet.

  • 2006

    Beatrice Fromke verfasst ihre Diplomarbeit: "Eine empirische Untersuchung zum Ehrenamt in den Mitgliedseinrichtungen des Diakonischen Werks Bremen e.V.". In der Kirche "Unser Lieben Frauen" feiert Brot für die Welt in Bremen die 100. Gemeinde, die sich an der Aktion "1.000 Gemeinden trinken fair" beteiligt.

  • 2005

    Michael Schmidt wird Landesdiakoniepastor und Geschäftsführer des Diakonsichen Werks Bremen e.V. bis 2013.

  • 2004

    Der Verein für Innere Mission und das Diakonisches Werk Bremen werden organisatorisch getrennt. Das Diakonische Werk bezieht eigene Räumlichkeiten im Konsul-Hackfeld-Haus. Peter Schmaltz ist von 2004 bis 2015 ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes Bremen e.V. Das Diakonische Werk Bremen übernimmt die Federführung beim "Runden Tisch Obdachlosigkeit".

  • 1998

    Hans-Jürgen Wiesenbach wird Landesdiakoniepastor und Geschäftsführer des Diakonsichen Werks Bremen e.V. bis 2005.

  • 1997

    Die Diakonische Konferenz findet in Bremen statt und verabschiedet das bundesweite Leitbild.

  • 1994

    Gründung des kleinen Altenpflegeheims "Pflegenests" in Schäßburg.

  • 1993

    Antje Rothwell wird von 1993 bis 1997 als Gemeindeschwester vom Diakonissenmutterhaus nach Schäßburg entsendet und baut dort ein bis heute tragfähiges soziales Netzwerk mit auf.

  • 1990

    Der Landesverband der Kindertagesstätten zieht aus dem Haus der Diakonie aus und wird organisatorisch an die Kirchenkanzlei angegliedert.

  • 1989

    Die 31. Aktion Brot für die Welt wird bundesweit in der Bremer Oberen Rathaushalle unter Beteiligung der Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth eröffnet.

  • 1987

    Nach den Richtlinien des Bundesamtes für den Zivildienst ist es zukünftig ausgeschlossen, dass Zivildienstleistende direkt bei Kirchengemeinden eingestellt werden können. Darum beschließt das DW, die Anerkennung als Einsatzstelle zu beantragen, um ihre Beschäftigung in Integrationsgruppen zu gewährleisten.

  • 1986

    Die Geschäftsstelle zieht in das Haus der Diakonie an der Blumenthalstraße 10 um.

  • 1985

    Das Freiwillige Soziale Jahr wird von 30 auf 60 Teilnehmer ausgeweitet, da 30 Plätze in Kindergärten und Gemeinden vom Kirchenausschuss genehmigt und finanziert werden. Der Bundesverband Johanniter-Unfallhilfe e.V. wird in das Diakonische Werk Bremen aufgenommen, da der Ortsverband Bremen nicht selbst Mitglied werden kann. Integration behinderter Kinder in der Kindergartenarbeit: Mit Beginn des neuen Kindergartenjahres gibt es in Bremen nur noch eine Sondergruppe für behinderte Kinder im vorschulischen Bereich (Spastikerhilfe in Osterholz). Alle anderen behinderten Kinder im vorschulischen Bereich werden ab 1. September 1985 integrativ in städtischen Kindertagesstätten oder in Einrichtungen freier Träger gefördert, wobei die Evangelische Kirche in Bremen acht Kindertagesstätten der Integration geöffnet hat. Die Zivildienstschule Haus Marienhude in Hude/Oldenburg nimmt ihre Tätigkeit auf. Getragen wird diese Schule von den Diakonischen Werken Hannover, Braunschweig, Oldenburg, reformierte Kirche Nordwestdeutschland und Bremen.

  • 1984

    Manfred Schulken wird Landesdiakoniepastor und Geschäftsführer des Diakonsichen Werks Bremen e.V. bis 1998.

  • 1981

    Die Diakonische Konferenz tagt vom 6. bis 10. Oktober 1982 in Bremen – Friedehorst.

  • 1979

    Eröffnung der Zentralen Beratungsstelle (ZBS) für alleinstehende wohnungslose Bürger mit besonderen sozialen Schwierigkeiten.

  • 1977

    Auf Vorschlag der Hauptgeschäftsstelle und nach Beratung im Kirchenausschuss richtet das DW Bremen gemeinsam mit der Lutherischen Kirche Oldenburg und dem DW der Ev.-ref. Kirche Nordwestdeutschlands eine gemeinsame Verwaltungsstelle für Zivildienstleistende ein. Federführung liegt beim DW Oldenburg.

  • 1975

    Die Satzung des Diakonischen Werkes Bremen wird der Satzung des DW-EKD angepasst.

  • 1973

    Dr. Eberhard Groscurth ist von 1973 bis Ende 2003 ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes Bremen e.V.

  • 1972

    Offizieller Beginn der Partnerschaft des Diakonischen Werks Bremen e.V. und der Evangelischen Kirchengemeinde A.B. in Schäßburg (Sighisoara) in Siebenbürgen in Rumänien. Zunächst wurden Pakete zur Unterstützung geschickt, erst ab 1989 waren offiziell Hilfstransporte erlaubt. Der erste offizielle Transport des Diakonischen Werks fand zum Jahreswechsel 1989/90 statt.

  • 1969

    Der Kirchenausschuss der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) ist bereit, den Werken und Einrichtungen, die dem Diakonischen Werk angeschlossen sind, den Anschluss an die kirchliche Versorgungskasse Darmstadt zu ermöglichen.

  • 1964

    Mit dem 1. Januar 1964 nimmt das Diakonische Werk „Innere Mission und Hilfswerk der Evangelischen Kirche in Bremen e.V.“ seine Tätigkeit auf. Den Vorstand stellen: Dr. Constantin Frick, Dr. Reinhard Enthold, Werner Vinnen, Pastor Wilhelm Detlefsen, Pastor Werner Klinkott und Marie-Agnes Kasten. Geschäftsführer des Diakonischen Werkes ist Pastor Claus von Aderkas. Das „Gesetz zur Förderung eines freiwilligen sozialen Jahres“ bietet seit 1964 einen rechtlichen Rahmen, der allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit zur Orientierung bei gleichzeitiger sozialer Sicherung und Bildung garantiert (FSJ).

  • 1963

    Am 21. Januar 1963 wird das Diakonische Werk Bremen e.V. gegründet. Claus von Aderkas wird Landesdiakoniepastor und Geschäftsführer des Diakonsichen Werks Bremen e.V. bis 1984.

  • 1849

    Der Verein für Innere Mission besteht seit 1849, das im Jahr 1868 gegründete "Diakonissenmutterhaus" bzw. die "Bahnhofsmission" seit 1898 sind weitere Beispiele für frühes diakonisches Engagement in Bremen.

  • 1692

    Die "Stiftung St. Petri Waisenhaus von 1692 in Bremen" hat ihren Ursprung im Waisenhaus der St. Petri-Domgemeinde von 1692, und die Egestorff-Stiftung geht zurück auf ein Heim für arme, kranke und alte Bürger, das 1692 auf Anregung der Bremer Altstadtgemeinden von der Bürgerschaft zur Verbesserung der Armenpflege gegründet wurde.

  • 1596

    Die in Stiftungen, Anstalten und Einrichtungen organisierte Diakonie hat in Bremen eine sehr lange Tradition. Sie reicht zurück bis in das Jahr 1596, als die "Stiftung Alten Eichen" ihren Ursprung nahm. Die Stiftung Alten Eichen von 1596 gilt als älteste Jugendhilfeeinrichtung Deutschlands.