Über den Landesverband

Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit

Das Diakonische Werk Bremen e.V.

Das Diakonische Werk Bremen e. V. der Bremischen Evangelischen Kirche ist im Bundesland Bremen anerkannter Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege. Es organisiert und vertritt die Interessen seiner 45 selbstständigen Mitglieder, die auf allen Feldern der sozialen Arbeit tätig sind. In den Mitgliedseinrichtungen der Diakonie Bremen engagieren sich insgesamt etwa 4.000 Hauptamtliche und 1.500 Ehrenamtliche.

Unsere Transparenzstandards

Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit ist eine zentrale Voraussetzung für Legitimation und Profilbildung diakonischer Arbeit. Sie ist zudem Ausweis unserer Professionalität und Glaubwürdigkeit. Aus diesem Grund wurden 2010 erstmals umfassende Transparenzstandards für Caritas und Diakonie verabschiedet. 2018 wurden sie in einem verbändeübergreifenden Prozess überarbeitet und gestrafft. Die seit Januar 2019 gültigen Transparenzstandards Caritas und Diakonie umfassen Themenfelder aus den Bereichen Strukturen, Finanzen und Leistungen.

 

Strukturen

Basisdaten:

Das Diakonische Werk Bremen e.V. hat seinen Sitz an der Contrescarpe 101 in der Bremer Innenstadt und ist zu erreichen über den Seiteneingang in der Birkenstraße 34. Gegründet wurde das Diakonische Werk Bremen e.V. am 21. Januar 1963.

Das Diakonische Werk Bremen e.V. ist ein eigetragener Verein. Es ist beim Amtgericht Bremen unter der Registernummer VR 2961 eingetragen.

Das Diakonische Werk Bremen e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Organisationsstruktur:

Die Struktur der Leitungs- und Entscheidungsgremien des Diakonischen Werk Bremen e.V. ist entsprechend der Empfehlungen des Diakonischen Corporate Governance Kodex aufgebaut, dessen Vorgaben sich auch in der Satzung des Werks wiederfinden. Das Diakonische Werk Bremen e.V. hat drei Organe: Die Mitgliederversammlung, den Verwaltungsrat und einen hauptamtlichen Vorstand. Der Verwaltungsrat besteht aus sieben bis neun von der Mitgliederversammlung für eine Amtszeit von vier Jahren zu wählenden Mitgliedern. Darüber hinaus entsendet der Kirchenausschuss der Bremischen Evangelischen Kirche eine Vertreterin oder einen Vertreter als geborenes Mitglied in den Verwaltungsrat. In der Mitgliederversammlung vertreten ihre gesetzliche Vertreterin oder ihren gesetzlichen Vertreter die Mitglieder (Einrichtungen und Vereine) bzw. eine bevollmächtigte Person.


Gesellschaftsrechtlich verbunden ist das Diakonische Werk Bremen e.V. mit der StadtteilGenossenschaft Hulsberg. Das Diakonische Werk Bremen e.V. ist Mitglied im Verein Hafen-Klönschnack e.V.

Personalstruktur:

Im Diakonischen Werk Bremen e.V. arbeiten 6 Personen in Vollzeit (4 Frauen, 2 Männer), 10 Personen in Teilzeit (9 Frauen, 1 Mann) und 5 Personen im Mini-Job (1 Frau, 4 Männer). Im Freiwilligendienst FSJ und BFD sind jährlich rund 150 Freiwillige im Einsatz. Im Bereich der Freiwilligendienste werden bei Bedarf auch Honorarkräfte beschäftigt. Rund 90 Ehrenamtliche engagieren sich für das Diakonische Werk Bremen e.V.
(Stand 1.3.2019)

Finanzen

Wirtschaftsdaten, wirtschaftliche Lage sowie Prüfungsmaßnahmen:

Das Diakonische Werk Bremen e.V. unterliegt keiner gesetzlichen Prüfungspflicht. Gemäß § 11 seiner Satzung ist der Jahresabschluss jedoch freiwillig zu prüfen. Der Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2017 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Abel, Wilke & Co. GmbH erstellt. Der Jahresabschluss vermittelt demnach insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Vereins. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

 

 

Spenden und bedeutende Finanzgeber bzw. Finanzgeberinnen:

Leistungen

Leistungsprofil und Leistungsangebot:

Die Diakonie versteht sich als Anwältin der Menschen in Not. Sie setzt sich für gleichwertige Lebensbedingungen aller Menschen ein und ist sozialpolitische Impulsgeberin. Als Landesverband und als großer Wohlfahrtsverband vertritt das Diakonische Werk Bremen e.V. die Interessen der Menschen, für die ihre Dienste und Einrichtungen tätig sind, gegenüber Parlament und Regierung sowie in der Öffentlichkeit. Mehr zu dem Leistungsprofil erfahren Sie auf dieser Internetseite sowie im Jahresbericht.

Die Geschichte des Landesverbands:

  • 1596

    Die in Stiftungen, Anstalten und Einrichtungen organisierte Diakonie hat in Bremen eine sehr lange Tradition. Sie reicht zurück bis in das Jahr 1596, als die "Stiftung Alten Eichen" ihren Ursprung nahm. Die Stiftung Alten Eichen von 1596 gilt als älteste Jugendhilfeeinrichtung Deutschlands.

  • 1692

    Die "Stiftung St. Petri Waisenhaus von 1692 in Bremen" hat ihren Ursprung im Waisenhaus der St. Petri-Domgemeinde von 1692, und die Egestorff-Stiftung geht zurück auf ein Heim für arme, kranke und alte Bürger, das 1692 auf Anregung der Bremer Altstadtgemeinden von der Bürgerschaft zur Verbesserung der Armenpflege gegründet wurde.

  • 1849

    Der Verein für Innere Mission besteht seit 1849, das im Jahr 1868 gegründete "Diakonissenmutterhaus" bzw. die "Bahnhofsmission" seit 1898 sind weitere Beispiele für frühes diakonisches Engagement in Bremen.

  • 1963

    Am 21. Januar 1963 wird das Diakonische Werk Bremen e.V. gegründet.

  • 1964

    Mit dem 1. Januar 1964 nimmt das Diakonische Werk „Innere Mission und Hilfswerk der Evangelischen Kirche in Bremen e.V.“ seine Tätigkeit auf. Das „Gesetz zur Förderung eines freiwilligen sozialen Jahres“ bietet seit 1964 einen rechtlichen Rahmen, der allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit zur Orientierung bei gleichzeitiger sozialer Sicherung und Bildung garantiert (FSJ).

  • 1969

    Der Kirchenausschuss der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) ist bereit, den Werken und Einrichtungen, die dem Diakonischen Werk angeschlossen sind, den Anschluss an die kirchliche Versorgungskasse Darmstadt zu ermöglichen.