EU-Projekte

Zwei Projekte mit europäischen Partnern starteten im September 2019

„Collaborative Economy without Barriers“

Diese Erasmus+ Partnerschaft unter dem deutschen Titel „Wirtschaft der Zusammenarbeit für alle“ befasst sich mit Initiativen, die auf Zusammenarbeit, gemeinsames Verwerten und nachhaltiges Nutzen von Waren und Diensten setzen. Sie werden zusammen oder nacheinander genutzt, getauscht und so gepflegt, dass sie nächsten Nutzenden unverbraucht und möglichst lange zur Verfügung stehen. Bei Produktion, Gebrauch und auch nach dessen Ende sollen sie keine Gefahr für Natur und Klima darstellen. In dieser Partnerschaft von fünf Organisationen, die besondere Angebote für Menschen mit Behinderungen machen und dabei auch den Natur- und Klimaschutz im Blick haben, geht es darum, welche neuen Ideen es an den verschiedenen Orten – Braganca (Portugal) Palermo (Italien), Bremen, Sfantu Gheorghe (Rumänien), Skopje (Nordmazedonien) – gibt und wo noch mehr Möglichkeiten des Mitmachens für benachteiligte Personen entstehen könnten. Wir suchen danach, welche leicht herstellbaren und künstlerisch gestalten Dinge und Angebote einen Tauschwert haben, worauf bei der Beschreibung von Dienstleistungen und beim Schutz der Ressourcen zu achten ist und wie eine barrierefreie Technik und Digitalisierung Fortschritte für alle bedeutet ohne andere auszuschließen. Fünf Mal werden sich größere Gruppen in inklusiver Besetzung an den jeweiligen Orten begegnen und dazwischen viele örtliche Vorhaben umsetzen.
 

Training für Erwachsenenbildungsangebote an benachteiligte Personen im Natur und Klimaschutz

Diese Erasmus + Initiative treibt über zwei Jahre einen Erfahrungsaustausch mit anderen Organisationen voran, die - wie im Diakonischen Werk Bremen –  Natur- und Klimaschutz als ein Anliegen der Bildungsangebote für Menschen mit Behinderungen und anderer Benachteiligungen sehen. Mit diesem Angebot an die Beschäftigten und freiberuflich in diakonischen Einrichtungen in Bremen Tätige soll vermittelt werden, wie an anderen Orten, in anderen Klimazonen und bei anderem Stand der öffentlichen Diskussion mit Themen wie Müllvermeidung, Erhalt von öffentlichem Grün in der Stadt, direkt spürbaren Folgen des Klimawandels umgegangen wird und wie Kreativität, Kunst oder Informationstechnik genutzt wird. Eine erste Studienreise führte im November 2019 (Europäische Woche der Müllvermeidung) nach Nordmazedonien. Auch Naturschutzprojekte in Bremen sollen unterstützt werden, um Impulse dieser Studienreisen umsetzen zu können.